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Fukushima: Riss in Reaktorwand noch nicht verschlossen

Tokio. m havarierten Atommeiler Fukushima I sind die ersten Versuche, einen Riss in der Wand des Reaktors 2 mit wasserabweisendem Kunststoff zu verschließen, fehlgeschlagen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag berichtet, sickere auch nach der Einfüllung von Polymerpulver weiterhin radioaktives Wasser aus dem Leck in den Pazifik. Unterdessen befürchtet die japanische Regierung einen langen Kampf gegen die Atomkatastrophe.

Fukushima: Riss in Reaktorwand noch nicht verschlossen

© fuldainfo -  foto: norbert hettler-photo-und-presseservice-fulda

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Aus dem Unglücks-AKW könne noch einige Monate Radioaktivität strömen, bis die Lecks versiegelt seien, sagte der japanische Regierungssprecher Yukio Edano. Angaben der Betreiberfirma Tepco zufolge befinde sich das Leck in der Wand einer zwei Meter tiefen Grube für Stromkabel unter dem Reaktorblock 2, das Wasser stand dort 20 Zentimeter hoch. Unterdessen wurden auf dem Kraftwerksgelände zwei Leichen entdeckt. Dabei handele es sich um Mitarbeiter, die bereits seit dem Tsunami vermisst worden waren, teilte Tepco am Sonntag mit. Sie hätten Verletzungen aufgewiesen und seien vermutlich verblutet.

Zahl der Todesopfer in Japan auf mehr als 12.000 gestiegen

Nach dem verheerenden Erdbeben und nachfolgendem Tsunami ist die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer in Japan auf 12.009 gestiegen. Dies gab die japanische Polizei am Sonntag bekannt. 15.472 Menschen gelten immer noch als vermisst. Unterdessen hat ein weiteres Nachbeben die japanische Insel erschüttert. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,3 lag rund 50 Kilometer unter dem Meeresboden vor der katastrophengeschüttelten Provinz Fukushima. Im dortigen Unglücksmeiler sind die Arbeiter weiterhin beschäftigt, einen Riss im Schutzmantel des Reaktors 2 zu verschließen. Seit Samstag läuft aus dem Leck radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik. - fuldainfo

03-04-2011, 12:14:00 | fdi/ots/dts

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