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Grundwasser unter Atomkraftwerk Fukushima verseucht

Tokio. Rund 15 Meter unterhalb des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind stark erhöhte radioaktive Strahlungen im Grundwasser festgestellt worden. Wie der Kraftwerksbetreiber Tepco mitteilte, habe die Strahlung den Grenzwert um das 1.000-Fache überschritten. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sei aber nicht gefährdet. Auch im Meerwasser vor der Küste Japans wurden neue Höchstwerte gemessen.

Fukushima

© fuldainfo -  foto: norbert hettler-photo-und-presseservice-fulda

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Die Menge an radioaktivem Jod 131 soll dort 4.385 mal höher gelegen haben, als erlaubt. Die dauerhaft erhöhten Werte des Meerwassers sind zwar nicht gesundheitsgefährdend, deuten aber auf ein Leck im Kraftwerk hin, aus dem ständig radioaktive Strahlung austritt. Unterdessen musste Tepco den Versuch, das Gebiet um den Atommeiler mit Kunstharz zu besprühen, um radioaktive Partikel am Boden gleichsam fest zukleben, abbrechen. Einsetzender Regen machte eine Fortsetzung der Aktion unmöglich. Als erster ausländischer Staatsgast seit der verheerenden Erdbebenkatastrophe besuchte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag Tokio. Dort sprach er sich weiterhin für eine Nutzung der Kernkraft aus, forderte aber weltweit einheitliche Sicherheitsstandard. - fuldainfo

01-04-2011, 08:29:00 | fdi/ots/dts

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