| NATO-Generalsekretär Rasmussen will Einigung zu Libyen erzielen |
| Brüssel. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen will offenbar an diesem Dienstag bei einer weiteren Sitzung des NATO-Rats den Streit um eine Beteiligung an der Militäroperation in Libyen entschärfen. Das berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf Beobachter in Berlin und Brüssel. Die Lösung des Streits könnte demnach beinhalten, dass die NATO die Einsatzführung für die Durchsetzung der Flugverbotszone übernimmt. Unklar bleibt allerdings, ob es auch eine Verständigung über die Beteiligung an gezielten Luftschlägen geben wird. |
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NATO-Generalsekretär Rasmussen will Einigung zu Libyen erzielen
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© fuldainfo - foto: se
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Bislang hatte sich vor allem die Türkei gegen eine Beteiligung der NATO ausgesprochen. Unterdessen haben die westlichen Alliierten ihre Luftangriffe in Libyen in der Nacht zum Dienstag fortgesetzt. Wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtet, wurden unter anderem zwei Marine-Einrichtungen in Tripolis bombardiert. In der Hauptstadt war Medienberichten zufolge auch Feuer der Luftabwehr zu hören. Zudem gab es Angriffe auf Luftabwehrstellungen der libyschen Regierungstruppen östlich der Rebellenhochburg Bengasi und auf die Flughäfen in den Städten Sirte und Sebha. Alliierte Streitkräfte unter der Führung von Frankreich, den USA und Großbritannien greifen seit Samstag die Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi an, um eine von den UN verhängte Flugverbotszone durchzusetzen und weitere Attacken des Diktators auf sein eigenes Volk zu verhindern.
Ex-Außenminister Fischer verurteilt deutsche Enthaltung bei Libyen-Abstimmung
Ex-Außenminister Joschka Fischer hat die deutsche Enthaltung bei der UN-Resolution zur Flugverbotszone über Lybien im Weltsicherheitsrat scharf kritisiert und den Libyen-Einsatz mit dem Kosovo-Krieg verglichen. Wie die "Rheinische Post" in ihrer Dienstagausgabe berichtet, sagte der Grünen-Politiker bei einer Veranstaltung in Köln: "Eine solche Selbst-Isolierung Deutschlands hat es noch nicht gegeben. Wenn Bengasi gefallen wäre, hätte das bedeutet, dass andere den Preis für unser Nichts-Tun bezahlen würden." Dass Westerwelle sich in Ägypten von der Demokratiebewegung feiern lasse, könne er verstehen, sagte Fischer. "Wie er das aber mit seiner Haltung zu Libyen erklären will, kann ich nicht mehr verstehen." - fuldainfo
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22-03-2011, 11:30:00 | fdi/ots/dts |
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