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Lokführer streiken erneut bundesweit

Berlin. Bahnreisende müssen sich am Freitag erneut auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) rief ihre Mitglieder erneut zu Warnstreiks auf, die von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr andauern sollen. Von den Arbeitskampfmaßnahmen betroffen sind erneut die Deutsche Bahn (DB) und die sechs großen Konkurrenten Abellio, Arriva, BeNEX, Keolis, Veolia und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen.

Lokführer streiken erneut bundesweit

© fuldainfo -  foto: norbert hettler-photo-und-presseservice-fulda

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Nicht gestreikt wird diesmal bei der S-Bahn Berlin. "Da wir angetreten sind, verantwortungsvoll mit unserer Streikmacht umzugehen, werden wir sie von den morgigen Arbeitskämpfen ausnehmen", erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Den neuen Streik begründete die GDL mit der ausgebliebenen Reaktion der Arbeitgeber auf den ersten Warnstreik vom Dienstag. Die Gewerkschaft fordert einen einheitlichen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokomotivführer in Deutschland. Damit soll ein einheitliches Mindesteinkommen auf dem Niveau des Marktführers DB erreicht werden. Tarifverhandlungen mit der Bahn sowie den sechs privaten Konkurrenten hatte die GDL für gescheitert erklärt.

Bahn auf erneute Warnstreiks vorbereitet

Die Deutsche Bahn ist auf die erneuten bundesweiten Warnstreiks vorbereitet. Um die Auswirkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten, werde die Bahn mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter einsetzen, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Verstärkt werden soll vor allem das Service-Personal im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und bei der telefonischen Reisendeninformation. Auch in den Betriebszentralen und Transportleitungen, wo die Disposition von Mitarbeitern und Fahrzeugen erfolgt, werden zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt. Für Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Erstattung des Fahrkarte. - fuldainfo

25-02-2011, 07:30:00 | fdi/ots/dts

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