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© fdi - Norbert Hettler
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Der TÜV Rheinland schätzt, dass derzeit zwischen 30 bis 40 Prozent aller Straßen in Deutschland stark geschädigt sind. Die Fachleute führen permanent Straßenuntersuchungen durch und kontrollieren dabei weit über 50.000 Kilometer jährlich. Straßenschäden, die jetzt auftauchen, werden zur Gefahr für alle, die mit dem Gefährt oder zu Fuß unterwegs sind. So kann Unachtsamkeit für Autofahrer auch teuer werden, wenn Reifen, Felgen oder Achsen Schaden nehmen. Wenn nach langem Frost oder Schnee das Tauwetter einsetzt, sollte man deshalb besonders vorausschauend fahren und auch auf Gehwegen aufpassen. Zudem sollte man gravierende Schäden auch den Kommunen melden, damit gefährliche Stellen gegebenenfalls schneller gesichert werden können.
Ursache für die Schäden an Verkehrswegen ist die lang anhaltende Kälteperiode mit vielen Niederschlägen und Frost. "Eintretendes Wasser ist der Feind aller Straßen und Wege", sagt Dieter Straußberger, Geschäftsfeldleiter Bautechnik bei TÜV Rheinland. "Bereits durch kleinste, kaum sichtbare Risse dringt Wasser an den vorgeschädigten Stellen ein und weicht den Untergrund auf." Kommt im Winter Frost hinzu, sprengt das Wasser in den Rissfugen den Asphalt regelrecht auf. Eine hohe Verkehrsbelastung beispielsweise durch Lkws verstärkt diesen Effekt.
In Zeiten knapper öffentlicher Kassen wird es zunehmend schwieriger, alle Wege in einem vorbildlichen Zustand zu halten. Durch vorbeugende Maßnahmen kann man die Qualität des Straßennetzes verbessern. Straußberger rät Kommunen dazu, den Straßenunterhalt langfristig und präventiv zu planen. So zahlt sich beispielsweise ein Erhaltungsmanagement aus, bei dem zunächst der Zustand aller Wege erfasst und bewertet wird, um dann deren Mitteleinsatz zielgerichtet zu planen. "Bis zu 30 Prozent Kosteneinsparungen sind dadurch langfristig realisierbar", sagt Straußberger.
Im letztem Jahr, als der Winter nicht so hart war, musste das hessische Landesamt für Verkehrswesen für die schnellen Sofortreparaturen schon zwei Millionen Euro ausgeben. Dazu kommen dann noch die Städte, wie etwa Frankfurt die rund eine Millionen Euro aufwenden musste. Wie es in Fulda aussieht ist noch nicht abzuschätzen, so Fuldas Oberbürgermeister. Wenn die städtischen Angestellten Schäden sehen, werden diese aber schon aufgenommen. Aber für eine abschließende Beurteilung ist es noch zu früh. Dazu müsste man erst eine Umfassende Schadensaufnahme machen. Aber auch in der Domstadt dürften die Schäden beträchtlich sein. Sie wissen wo die Schlaglöcher lauern und es Winterschäden gibt? Schreiben sie uns, gerne auch mit Bild. +++
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Ein "normaler" LKW strapaziert eine Straße so wie über 60.000 PKW. Schon jetzt, in den heißen Sommern, kann man vor allem vor den Ampeln die Spurrinnen der LKW sehen, die da in die Straße gedrückt werden, wenn der Asphalt von der Hitze weich ist. Freuen wir uns also auf die Gigalaster, die so groß und so schwer wie ein kleiner Jumbo-Jet sind und die gerade von den Spediteuren favorisiert werden, in der Hoffnung, diese unter der "Wespenkoalition" endlich durchsetzen zu können - sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste von z.B. Radfahrern oder auch Fußgängern - oder eben Straßenschäden. Die bezahlen ja wir Steuerzahler..... Die LKW-Maut deckt noch nicht mal die Kosten, die durch die jetzigen LKW entstehen.