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| Staatsanwälte durchsuchen Stuttgarter Pressehaus |
| Stuttgart (fdi) - Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beim Pressehaus Stuttgart Druck weiten sich aus. In der Druckerei-Tochter, die zum Zeitungskonzern SWMH ("Süddeutsche Zeitung", "Stuttgarter Zeitung") gehört, soll laut "Spiegel" jahrelang die Arbeitszeiterfassung manipuliert worden sein, um Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Im Herbst hatte sich ein Ex-Mitarbeiter selbst angezeigt und erklärt, die Geschäftsleitung habe von den Praktiken gewusst.
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Symbolfoto
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© fdi - Norbert Hettler - dts
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Mitte Januar ließ die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun Räume des Pressehauses sowie Privatwohnungen durchsuchen. Es sei "umfangreiches Beweismaterial" gesichert worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Ermittelt wird nicht mehr nur gegen zwei frühere Mitarbeiter, sondern auch gegen eine angestellte Führungskraft. Auch die Steuerfahndung ist eingeschaltet. Laut SWMH-Chef Richard Rebmann warte die Steuerfahndung jedoch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ab, bevor sie entscheide, ob sie die Arbeitszeiterfassung vergangener Jahre detailliert prüfe. Wie viel Geld das Unternehmen womöglich nachzahlen muss, steht daher nicht fest. +++
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07-02-2010, 19:01:00 | fdi/ots/dts |
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