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© fdi - Norbert Hettler
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Diese Gesundheitskomponente ist den Bauern der "fairen Milch" einiges wert: "Unsere Landwirte füttern ihre Kühe überwiegend mit Futter von hofnahen Wiesen. Das ist zwar nicht die kostengünstigste Variante der Fütterung, aber wir wissen, dass wir nur dann einen derart hohen Omega-3-Fettsäuregehalt erreichen - zum Vorteil von Mensch und Natur", erklärt der Geschäftsführer der Milchvermarktungsgesellschaft MVS, Jakob Niedermaier.
In erster Line aber geht es darum das die Bauern einen fairen Preis von 40 Cent pro Liter erhalten. Und nicht wie bei der herkömmlichen Milch 26 Cent. Das meiste der Milch wird wohl in Bayern produziert werden. Also muss die Milch erst einmal von Bayern nach Hessen transportiert werden, da der Verband in Bayern keine Molkerei gefunden hat, die die Milch in Bayern abfüllt. Als einzige war eine Molkerei in Südhessen dazu bereit. Anschließend muss dies auch wieder zurück. Aus ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, ist die Herstellung damit etwas aufwendig.
Dies aber wird nicht darüber entscheiden ob sich die Milch durchsetzen wird. In erster Line wird es auch davon abhängen ob der Verbraucher einen Nutzen für sich sieht wenn er zu der teuren Milch greift. Nur mit Rücksicht auf die Bauern, kaufen Verbraucher kein Produkt was mehr kostet. Das hat die Vergangenheit inzwischen klar gezeigt. Nur wenn er glaubt das er sich selbst was Gutes tut, wird das Konzept möglicherweise eine Chance haben.
Wenn es nach Jakob Niedermaier und seinen Kollegen ginge, dann würde die "faire Milch" bald ein Drittel der Kühlregale der gängigen Märkte einnehmen. Zunächst aber wird die "faire Milch" in 1200 Rewe- und 300 Tegutfilialen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich sein. +++
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