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Studie: Reiche Menschen lügen und betrügen mehr
 Berkeley. Eine psychologische Studie der Elite-Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien hat ergeben, dass finanziell Abgesicherte eher zum Lügen und Betrügen tendieren. "Es ähnelt einem sich selbst erfüllenden Kreislauf, bei dem die Förderung von eigenen Interessen den Status in der Gesellschaft erhöht, wodurch die Bereitschaft, sich unethisch zu verhalten, gefördert wird", erklärt der Sozialpsychologe Paul Piff die erforschten ethischen Wechselwirkungen.
''The Artist'' und ''Hugo Cabret'' räumen bei Oscar-Verleihung ab
 Los Angeles. Bei der 84. Oscar-Verleihung haben der französische Stummfilm "The Artist" und der US-Kinderfilm "Hugo Cabret" jeweils fünf der begehrten Trophäen gewonnen. "The Artist" wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet, Jean Dujardin gewann den Oscar als "Bester Hauptdarsteller", Michel Hazanavicius den Regie-Oscar. "Hugo Cabret" gewann unter anderem in der Kategorie "Bestes Szenenbild" und "Beste Kamera". Als beste Hauptdarstellerin gewann Meryl Streep bereits zum dritten Mal einen Oscar, diesmal für ihre Rolle in "Die Eiserne Lady".
Suchtexperten wollen Anhörung zur neuen Glücksspielverordnung boykottieren
 Berlin. Mehrere Spielsuchtexperten wollen eine für Mittwoch geplante Anhörung des Bundeswirtschaftsministeriums zur geplanten Novellierung der Glücksspielverordnung boykottieren. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Als Grund nennen sie eine zu liberale Haltung der Behörde gegenüber der Automaten-Industrie. So enthalte der nun vorgelegte Entwurf nur geringe Beschränkungen für Spielhallen. Dabei habe die Evaluierung der bisherigen Regelungen im vergangenen Jahr noch vor erheblichen Suchtgefahren gewarnt.
Vergewaltigungsopfer fordert Entschuldigung von der Polizei
 Neumarkt in der Oberpfalz. Die Krankenschwester aus Neumarkt in der Oberpfalz, die 2010 von einem Sexualstraftäter entführt und mehrfach vergewaltigt wurde, hat eine Entschuldigung von der bayerischen Polizei gefordert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte die heute 23-Jährige, ihr Freund habe sofort nach ihrem Verschwinden am 18. Oktober 2010 Vermisstenanzeige erstattet. Aber die Beamten hätten nur gesagt, sie würde wohl eine Auszeit nehmen, sowas käme häufig vor.
Zahl der Verkehrstoten 2011 steigt um 9,4 Prozent
 Wiesbaden. Auf deutschen Straßen sind im vergangen Jahr rund 3.991 Menschen gestorben, 9,4 Prozent mehr als im Jahr 2010. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist die zahl der Toten damit 2011 noch stärker als erwartet gestiegen. Erste Schätzungen von Dezember 2011 waren von plus sieben Prozent ausgegangen. Die Zahl der Personen, die schwer oder leicht verletzt wurden, erhöhte sich 2011 gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf etwa 391.500. Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle nahm im vergangenen Jahr jedoch ab und lag bei rund 2,3 Millionen, ein Minus von 2,8 Prozent.
Münchner Generalvikar räumt Fehler bei Dialogprozess ein
 München. Der Münchner Generalvikar Peter Beer hat Fehler beim Abschluss des Dialogprozesses "Dem Glauben Zukunft geben" in der Erzdiözese München und Freising eingeräumt. Es seien viele Ereignisse passiert, die nicht vorhersehbar gewesen wären und die den ganzen Prozess beeinflusst hätten, sagte Beer im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung". Als Beispiel nannte der Generalvikar das Jahr 2010, das mit der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle "unglaublich viele Kräfte gebunden" hätte.
Anklage wegen Neonazi-Morden voraussichtlich im Herbst
 Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft wird voraussichtlich im Herbst eine Anklage wegen der rechtsextremistischen Mordserie der Zwickauer Zelle vorlegen. Die Aufklärung schreite zügig voran, sagte Generalbundesanwalt Harald Range in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Der Nachweis, dass Beate Z. zur Terrorzelle gehöre, werde voraussichtlich gelingen. Dafür spreche etwa, dass sie mit Uwe B. und Uwe M. jahrelang im Untergrund gelebt und dass sie ihre Wohnung angezündet habe, um Beweismittel zu vernichten. Anhaltspunkte dafür, dass sie unmittelbar an den Verbrechen beteiligt gewesen sei, gebe es aber nicht.
Studie: Elterngeld führt zu kürzeren Babypausen
 Berlin. Die Einführung des Elterngeldes vor fünf Jahren hat kürzere Babypausen der Mütter zur Folge. Dies zeigt nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" der noch unveröffentlichte "Elterngeld-Monitor", den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt hat. Im Durchschnitt erhöhte die Geldleistung die Einkommen der Familien um 400 Euro monatlich. Die Väter beteiligen sich in der ersten Zeit nach der Geburt stärker an der Betreuung.
Unsere Selbstversorger Das Urteil zur Bezahlung von Professoren und die Folgen
 Berlin. Professoren sollen gutes Geld verdienen. Jedenfalls dann, wenn sie dafür sorgen, dass die akademische Lehre von Qualität geprägt ist und die Forschung im globalen Maßstab mithalten kann. Deswegen ist der Spruch des Verfassungsgerichts, der das Land Hessen zur besseren Bezahlung seiner Hochschullehrer verpflichtet, in der Sache zunächst verständlich. Und dennoch ist dieser Richterspruch, ist vor allem seine verfassungsrechtliche Basis ein unerträglicher Skandal. Denn die jetzt erreichte bessere Vergütung wird ja nicht in erster Linie mit dem Leistungsprofil von Professoren und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft begründet.
Grammy-Veranstalter wollen Whitney Houston ehren
 Los Angeles. Pop-Diva Whitney Houston ist am Vorabend der Grammy-Verleihungen tot in einem Hotelzimmer in Beverly Hills aufgefunden worden. Das bestätigte Sprecherin Kristin Foster am Samstagabend dem US-Nachrichtensender CNN. Demnach habe ein Bodyguard die Musikerin entdeckt und kurz darauf die Polizei verständigt. Diese konnte bisher "keine offensichtlichen Anzeichen für ein Verbrechen" feststellen. Die Todesursache der 48-Jährigen wird nun ermittelt. Houston, die selbst sechs Grammys erhalten hatte, sollte bei der diesjährigen Verleihung auftreten.
BKA weist Vorwurf der Vernichtung von Beweismitteln zurück
 Wiesbaden. Die Bild am Sonntag hatte berichtet das BKA habe im Rahmen der Ermittlungen gegen Mitglieder und Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Daten eines sichergestellten Mobiltelefons bei dem Beschuldigen André E. gelöscht sowie die Datenauswertung nicht zu den Ermittlungsakten genommen und damit der Justiz vorenthalten. Es wird der Eindruck erweckt, Beweismittel seien gezielt vernichtet und unterdrückt worden. Dieser Vorwurf ist absurd. Alle in der Berichterstattung der Zeitung vorgenommenen Mutmaßungen und getroffenen Schlussfolgerungen sind unzutreffend.
Musik-Welt trauert um Whitney Houston
 Los Angeles. Die Musik-Welt trauert um die US-Sängerin Whitney Houston, die im Alter von 48 Jahren in Beverly Hills bei Los Angeles verstorben ist. Wie Sprecherin Kristin Foster am Samstagabend dem US-Nachrichtensender CNN bestätigte, habe man die Sängerin in einem Hotelzimmer im Nobelhotel Beverly Hilton in Beverly Hills gefunden. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb Houston um kurz vor 16 Uhr Ortszeit (kurz vor ein Uhr Nachts deutscher Zeit). Die Polizei konnte zunächst keine Hinweise auf äußere Gewalt feststellen.
Neue Spuren der NSU-Waffen führen nach Sachsen und Tschechien
 Berlin. Bei den Ermittlungen zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ist ein sächsischer Video- und Computerspiel-Verleih ins Visier der Fahnder gerückt. Zwei Mitarbeiter dieser Firma, der 35-jährige Pierre J. und der 42-jährige Herrmann S., stehen im Verdacht, den mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe M. vor knapp zehn Jahren bei der Beschaffung von Waffen unterstützt zu haben. Den Ermittlungen zufolge war M. unter falschem Namen als Kunde der Firma registriert und tauchte in den Jahren 2002 und 2003 mehrmals dort auf.
Joachim Gauck plädiert für Verteidigung von Freiheit und Demokratie
 Berlin. Der frühere Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck hat die Bundesbürger aufgefordert, mit mehr Mut und Engagement für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. "Es ist meine tiefe Überzeugung, dass die Freiheit das Allerwichtigste im Zusammenleben ist und erst Freiheit unserer Gesellschaft Kultur, Substanz und Inhalt verleiht", schreibt Gauck in seinem Buch "Freiheit. Ein Plädoyer", aus dem das Nachrichtenmagazin "Focus" vorab Auszüge veröffentlicht. Gauck erinnert an den 17. Juni 1953 und das Jahr 1989.
Europaweite Demonstrationen gegen ACTA
 Berlin. In zahlreichen europäischen Städten haben Internetaktivisten zu Protesten gegen das internationale Urheberrechtsabkommen ACTA aufgerufen. Weltweit wird mit bis zu 200.000 Protest-Teilnehmern gerechnet. Auch in mehr als 50 deutschen Städten soll es Kundgebungen geben. So zum Beispiel in Dresden, Erfurt und Magdeburg. Acta-Gegner werfen dem Abkommen vor, Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Privatsphäre oder Datenschutz zu missachten.
Internetseite der NRW-Polizei bleibt nach Hackerangriffen auf unbestimmte Zeit abgeschaltet
 Düsseldorf. Nach massiven Hackerangriffen auf das Computernetzwerk der nordrhein-westfälischen Polizei bleibt die komplette Internetseite www.polizei.nrw.de noch auf unbestimmte Zeit abgeschaltet. Das berichtet das "Westfalen-Blatt". Eine externe Firma sowie eigene IT-Spezialisten würden weiterhin umfangreiche Sicherheitstests durchführen, sagte die Sprecherin des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg, Inka Gieseler-Wehe, der Zeitung. Es werde untersucht, ob Daten manipuliert worden seien. Ferner haben Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf erste Ermittlungen eingeleitet. Strafrechtliche Schritte würden geprüft, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt.
Umfrage: Jeder vierte Deutsche hat ein Smartphone
 Berlin. Gut ein Viertel (26 Prozent) der Deutschen nutzt ein Smartphone. Das berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf Ergebnisse einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Demnach besitzen bei den unter 30-Jährigen sogar mehr als die Hälfte (58 Prozent) ein Smartphone. Ebenfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps.
Kreditgeber stellen Griechenland Ultimatum
 Athen. Die internationalen Kreditgeber haben den Druck auf Griechenland erhöht und den Koalitionsparteien ein Ultimatum bis zum Montagmittag gestellt. Bis dahin müssten diese mitteilen, ob sie die Sparauflagen im Gegenzug für weitere Finanzhilfen akzeptierten, sagte ein Sprecher der sozialistischen Pasok-Partei am Sonntag. Nur dann sei es der Euro-Arbeitsgruppe in Brüssel möglich, noch am Montag über die Absichtserklärung zu beraten. Umstritten sind vor allem die massiven Lohnkürzungen auch im privaten Sektor.
Zahl linker Gewalttaten 2011 stark angestiegen
 Berlin. Die Zahl linker Gewalttaten ist 2011 sprunghaft angestiegen. So registrierten die Behörden 2011 insgesamt 1160 Fälle linksmotivierter Gewalt - gut ein Viertel (26,64 Prozent) mehr als noch im Vorjahr (2010: 916 Fälle). Dabei wurden 783 Personen verletzt. Das sind 43,14 Prozent mehr als noch im Jahr 2010 (547 Verletzte). Das belegen vorläufige Zahlen zur "politisch motivierten Kriminalität 2011", die der "Bild-Zeitung" exklusiv vorliegen. Im Gegensatz zu den Fällen linker Gewalt, ist die Zahl rechtsmotivierter Gewalttaten in 2011 leicht gesunken - auf insgesamt 579 Fälle (2010: 597 Fälle).
Magazin: Gutachten überführt Beate Z. als Brandstifterin von Zwickau
 Berlin. Ein kriminaltechnisches Gutachten hat einem Medienbericht zufolge die mutmaßliche Terroristin Beate Z. zweifelsfrei als Brandstifterin von Zwickau überführt. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, wies ein Chemiker des Landeskriminalamts (LKA) Sachsen in Zs. Socken Rückstände nach, die höchstwahrscheinlich von Benzin stammen. Auch in Resten der ausgebrannten Wohnung, etwa in Teppichen, Sitzpolstern und im Holzfußboden, habe der Experte Spuren von Kraftstoff gefunden.
Wissenschaftler: Jugendliche sehen Casting-Shows als Ausweg aus der Chancenlosigkeit
 Bielefeld. Jugendliche begreifen Casting-Shows im Fernsehen zunehmend als Ausweg aus der Chancenlosigkeit und als "Abkürzung auf dem Weg nach oben". Das sagte der Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bielefeld, Mathias Albert, dem Nachrichtenmagazin "Focus". Albert ist Autor der "Shell-Jugendstudie", die Einstellungen und Werte der Zwölf- bis 25-Jährigen in Deutschland erforscht. "Wir haben über die vergangenen Jahre beobachtet, dass manche Jugendliche abgehängt sind, weil sie im Bildungssystem ganz unten stehen", so Albert.
Tod in der Obhut des Staates
 Berlin. Nein, man möchte sich an diese Schlagzeilen nicht gewöhnen. Ein Kind ist tot, verhungert unter den vermeintlich wachsamen Augen der Behörden. Ein Kind ist tot, vom Staat in die Obhut von Junkies gegeben. Ein Kind ist tot, obwohl vom Jugendamt beauftragte Sozialarbeiter regelmäßig nach dem Rechten geschaut haben. 150 Kinder, so die Deutsche Kinderhilfe, sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen von Gewalt und Misshandlung. Umso grauenhafter, wenn dies unter der Aufsicht von Behörden geschieht, die eigentlich eingeschaltet wurden, um gefährdete Kinder zu schützen.
Kardinal: Kirche überlebt auch ohne Kirchensteuer
 München. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat eine Diskussion über die Zukunft der Kirchensteuer angestoßen. Die Kirche könne "selbstverständlich" auch ohne Kirchensteuern überleben, doch "man müsste dann diskutieren, welche Aufgaben für das Gemeinwesen die Kirche künftig nicht mehr schultern soll", sagte Marx im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". "Es wäre ja wirklich abenteuerlich, zu meinen, die katholische Kirche würde ohne Kirchensteuer untergehen", so der Erzbischof von München und Freising, "dann müsste die Weltkirche ja längst untergegangen sein."
Flucht der ''Zwickauer Zelle'' scheiterte an Beate Z.
 Berlin. Eine bereits geplante Flucht der Zwickauer Zelle nach Südafrika ist vor gut zehn Jahren am Veto der mutmaßlichen Terroristin Beate Z. gescheitert. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf hochrangige Ermittlerkreise und ein Geheimpapier der Verfassungsschutzbehörden. Anders als ihre zwei Komplizen wollte Z. offenbar nicht weg aus Deutschland, sagte ein Ermittler der Zeitung. Diese Darstellung wird dem Bericht zufolge durch eine geheime Dokumentation ("VS-Einstufung endet mit Ablauf des Jahres 2041") gedeckt, in der die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern ihr früheres Wissen über die Terrorzelle zusammengetragen haben.
US-Mediziner prophezeit das Ende vieler Krankheiten
 Berlin. Ein US-Mediziner David Agus ist davon überzeugt, dass sich viele sehr verbreitete Krankheiten nahezu vollständig verhindern lassen. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte der Krebsspezialist an der University of Southern California: "Wenn wir Prävention wirklich ernst nehmen, können wir den Beginn von Krankheiten bis ins hohe Alter von 90 Jahren hinauszögern." Die nötige Vorsorge ist Agus zufolge denkbar einfach: Er empfiehlt eine jährliche Grippeimpfung sowie die beiden Medikamente Aspirin und Statine.
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