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Papst Franziskus feiert Ostermesse und spendet Segen
 Rom. Papst Franziskus hat zusammen mit rund 20.000 Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom seine erste Ostermesse als Oberhaupt der katholischen Kirche gefeiert und anschließend den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) erteilt. In seiner Osterbotschaft forderte Franziskus Frieden in der Welt und geißelte die Konflikte und Kriege in Syrien, Mali und auf der koreanischen Halbinsel. Er bitte um "Frieden für den Nahen Osten, besonders zwischen Israelis und Palästinenser, die Mühe haben, den Weg der Eintracht zu finden", so Franziskus.
Der Papst als Menschenfischer
 Rom. Der Begriff authentisch ist abgenutzt und abgewetzt. Aber bei Papst Franziskus ist er keine hohle Phrase. Der Argentinier wirkt mit seinen ganz starken Gesten authentisch durch und durch. In den ersten Tagen seines Pontifikats zeigt Franziskus der Welt, dass in seiner Kardinalszeit die Fahrt mit der U-Bahn zur Arbeit, das persönliche Öffnen der Tür und die Nähe zu den Menschen in den Armutsvierteln von Buenos Aires kein PR-Gag, sondern zentraler Bestandteil seines priesterlichen Lebens war.
Uhren auf Sommerzeit umgestellt
 Braunschweig. Um zwei Uhr mitteleuropäischer Normalzeit sind in Deutschland und den meisten europäischen Ländern die Uhren um eine Stunde auf die sogenannte "Sommerzeit" vorgestellt worden. Besonders beliebt ist die Zeitumstellung nicht: 70 Prozent der Deutschen sind für die Abschaffung der Sommerzeit, ergab eine Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit, die in der letzten Woche veröffentlicht wurde. Etwa 30 Prozent der Frauen, aber lediglich 18 Prozent der Männer bereitet die Zeitumstellung nach eigenen Angaben richtige Probleme.
Ramsauer zieht positive Winterbilanz - 89.000 Streu- und Räumeinsätze in Hessen
 Berlin. Trotz der langen Kälteperiode hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eine positive Winterbilanz gezogen. "Wenn es nach unseren Streusalzreserven ginge, könnte es ruhig noch weiter schneien - die Lager sind nach wie vor voll", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". Selbst die Züge seien diesmal trotz Kälte gut vorangekommen. "Die Bahn hielt dem Eisschrank-Wetter stand. Das hat mit einer Pünktlichkeitsquote von 92 Prozent in diesem Winter gut geklappt", so der Minister weiter.
EKM-Bischöfin verteidigt Karfreitagsruhe: Ohne diesen stillen Feiertag macht sich Beliebigkeit breit
 Leipzig. Ilse Junkermann, Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wendet sich entschieden gegen politische Vorstöße, die Karfreitagsruhe abzuschaffen. Zuletzt hatten Linke und Teile der FDP in Sachsen gefordert, das gesetzlich geregelte Tanzverbot an diesem "stillen Tag" zufzuheben, da es nicht mehr zeitgemäß sei. Dagegen warnt die Magdeburger Bischöfin vor einer Kultur der Beliebigkeit. "Uns droht der Sinn für Grenzen, für besondere Zeiten verloren zu gehen, die seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Kultur sind. Das empfinde ich als zivilisatorischen Rückschritt", sagte Junkermann der "Leipziger Volkszeitung".
Zypern: Chaos bei Bankenöffnung bleibt aus
 Nikosia. Auf Zypern ist am Donnerstag der erste Banktag nach knapp zwei Wochen ohne besondere weitere Vorkommnisse zu Ende gegangen. Schon am Vormittag war an machen Bankfilialen der Andrang von Journalisten größer als von Bankkunden. Ein Reporter sagte dem Radiosender WDR2 am Vormittag, vor dem Eingang einer Bank in Nikosia habe er sieben Kamerateams und zwei Rentner gesehen. Zwar gab es bei manchen Filialen zur Öffnung um 12 Uhr Ortszeit (11 Uhr deutscher Zeit) Schlangen mit mehreren Dutzend Wartenden, doch diese lösten sich meist nach spätestens einer Stunde auf.
Käßmann für Versöhnungsgeste zwischen Katholiken und Protestanten
 Hannover. Die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, plädiert für einen öffentlichen Akt gegenseitiger Vergebung zwischen Protestanten und Katholiken vor dem Reformationsjubiläum 2017. "Ich wünsche mir eine Versöhnungsgeste", sagte Käßmann im Interview mit der "Welt". "Wenn wir durch ein sichtbares Zeichen deutlich machen könnten, dass römische Katholiken und die Protestanten viel mehr verbindet als trennt, würde das beiden Seiten gut tun."
Diskussion über Staatsleistungen an Kirchen geht weiter
 Berlin. Nachdem die sächsische FDP am Wochenende auf ihrem Landesparteitag beschlossen hat, die Staatsleistungen des Freistaats an die Kirchen "auf den Prüfstand" zu stellen, fordern auch Politiker von SPD und Grünen neue Verhandlungen über die jährlichen Zahlungen der Bundesländer an die Kirchen. "Langfristig wollen wir alle Staatsleistungen in partnerschaftlichen und fairen Verhandlungen mit den Kirchen und dem Heiligen Stuhl ablösen", sagte Ulrike Gote, kirchenpolitische Sprecherin der bayerischen Grünen-Fraktion, der "Welt". Zu klären sei dabei, so Gote, ob dies durch "eine größere Einmalzahlung des Staates" oder einen teilweisen "Verzicht" der Kirchen geschehen könne.
Politiker kritisieren Münchner Gericht wegen Platzvergabe im NSU-Prozess
 München. Politiker von SPD und Grünen haben das Akkreditierungsverfahren für den Münchner NSU-Prozess, bei dem türkische Medien keine garantierten Plätze bekommen haben, kritisiert. Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, sagte der "Süddeutschen Zeitung", der bayerischen Justiz fehle "offenbar jegliches Fingerspitzengefühl". Es sei "ein schlechtes Signal, wenn dieser wichtige Prozess schon zu Beginn für solche Irritationen sorgt". Gerade dieses Verfahren brauche "größtmögliche Transparenz und Offenheit, um bei Menschen hierzulande und in der Türkei für neues Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat zu sorgen."
Chef von Beamtenbund gegen ''Soli''-Abschaffung
 Berlin. Der Bundesvorsitzende des Beamtenbundes dbb, Klaus Dauderstädt, hat den Forderungen des FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle nach Abschaffung des Solidaritätszuschlags eine Absage erteilt. "Der Solidaritätszuschlag - kurz `Soli` genannt - muss bleiben. Denn immer noch drücken Deutschland hohe Schulden", schreibt Dauderstädt in einem Beitrag für die Zeitschrift "Superillu". Der Staat brauche das Geld aus dem Soli, um endlich von den angehäuften Altschulden runterzukommen.
Mehr V-Männer als bisher bekannt im Umfeld des NSU
 Berlin. Der Verfassungsschutz hatte im Umfeld der Neonazi-Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) mehr V-Männer platziert als bisher angenommen. Wie die "Welt" aus Sicherheitskreisen erfuhr, steht auf der aktualisierten Liste mit 129 Personen aus dem NSU-Netzwerk auch ein ehemaliger NPD-Landtagsabgeordneter aus Sachsen, der zeitweilig vom Verfassungsschutz geführt wurde. Dieser saß von 2006 bis 2009 für die NPD im sächsischen Landtag. Er war zudem Stadtrat in Zwickau - der Ort, indem sich die NSU-Mitglieder jahrelang versteckten. 2011 trat er aus der NPD aus. Der ehemalige Abgeordnete hat in der Vergangenheit jeden Kontakt zu dem NSU-Trio abgestritten.
Anwälte bekommen höhere Honorare
 Berlin. Der Weg für eine Erhöhung der Anwaltshonorare ist frei: Auf die Erhöhung haben sich Bund und Länder jetzt geeinigt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab. Im Gegenzug werden die Gerichtsgebühren stärker angehoben, als der Bundestag dies ursprünglich geplant hatte. Die Einigung kam auf einem Geheimtreffen im Bundesjustizministerium zustande, bei dem Ressortchefs und Staatssekretäre aus den Bundesländern parteiübergreifend an einem Strang zogen, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Erste Hilfe am Unfallort: Richtig helfen kann nur jeder Dritte
 München. Deutschlands Autofahrer sind häufig davon überzeugt, im Ernstfall Erste Hilfe leisten und damit eventuell Leben retten zu können. Die Realität sieht leider anders aus – um die tatsächlichen Erste Hilfe-Kenntnisse ist es nicht gut bestellt. Das ist das Ergebnis einer EuroTest-Umfrage, die der ADAC und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gemeinsam durchgeführt haben. Zwar trauten sich rund 73 Prozent der Befragten zu, am Unfallort Erste Hilfe-Maßnahmen einleiten zu können. Aber: Nur 33 Prozent von ihnen kannten alle erforderlichen Erstmaßnahmen am Unfallort.
Große Mehrheit glaubt: Franziskus wird ein guter Papst
 Berlin/Rom. Die große Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Franziskus ein guter Papst sein wird. Laut einer Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" sind 79 Prozent der Katholiken und 69 Prozent aller Deutschen dieser Überzeugung, 14 Prozent glauben das nicht. 88 Prozent finden es gut, dass der neue Papst nicht aus Europa stammt. Einsetzen soll sich Franziskus vor allem gegen Armut (96 Prozent), für die Aufklärung von Missbrauchsskandalen (95 Prozent) sowie für die Abschaffung des Zölibats (74 Prozent) und das Priesteramt für Frauen (74 Prozent).
Abschaffung der Praxisgebühr: Zahl der eingelösten Rezepte steigt deutlich
 Berlin. Nach der Abschaffung der Praxisgebühr ist im Januar die Zahl der eingelösten Rezepte in den Apotheken deutlich gestiegen. Wie aus einer internen Statistik des Deutschen Apothekerverbandes hervorgeht, die der "Rheinischen Post" vorliegt, sind die Ausgaben für Arzneimittel im Vergleich zum Januar 2012 um 7,4 Prozent gestiegen. Die Zahl der eingelösten Rezepte stieg sogar um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
NRW: Ex-Freund zündet 20-Jährige an - Lebensgefahr
 Halle (Westfalen). In Halle (Westfalen) hat ein 34-jähriger Mann am Freitagabend seine Ex-Freundin mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet. Nach Angaben der Polizei erlitt die junge Frau schwerste Brandverletzungen und schwebt derzeit noch in Lebensgefahr. Gegen 17:30 Uhr wurden die Rettungskräfte darüber informiert, dass die 20-jährige Frau brennend aus einem Haus heraus gekommen und auf den Gehweg getreten war. Direkt vor dem Haus wurde sie von einer zufällig vorbei kommenden 45-jährigen Frau sowie weiteren couragierten Zeugen gelöscht.
Neuer Papst hatte von Beginn an starke Unterstützergruppe - Dankgottesdienst im Fuldaer Dom
 Rom. Der neue Papst Franziskus hat von Beginn des Konklaves an eine starke Unterstützergruppe hinter sich gehabt. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Quellen in Rom. Der Rückhalt für Jorge Mario Bergoglio mit einer ansehnlichen Zahl von Stimmen habe sich dann durch alle Wahlgänge gezogen. Indirekt bestätigte der Berliner Kardinal Rainer Woelki diese Information. "Es war kein Spitz-auf-Knopf-Entscheid", sagte Woelki der Zeitung und sprach von einem Gang der Dinge, der auch für die Kardinäle überraschend gekommen sei. "Ich kenne niemanden unter uns, auf dessen Liste Bergoglio ganz oben gestanden hätte."
Neuer Papst fuhr nach Amtseinführung mit dem Bus
 Rom. Der neue Papst Franziskus soll am Abend nach seiner Wahl zusammen mit den anderen Kardinälen im Gemeinschaftsbus zur Unterkunft Santa Marta gefahren sein. Das berichtet die "Katholische Nachrichtenagentur" unter Berufung auf einen deutschen Konklave-Teilnehmer. Eine bereits bereitstehende Mercedes-Limousine soll er stehen gelassen haben. Die Nachricht habe sich wie ein Lauffeuer unter den Vatikanbediensteten verbreitet, hieß es in dem Bericht weiter.
Der ''Kardinal der Armen'' wird 266. Papst
 Rom. Der als "Kardinal der Armen" bekannte Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, wird der 266. Papst der Römisch-Katholischen Kirche. Der 76-Jährige gab sich den Namen Franziskus. Bergoglio wurde 1936 in Buenos Aires geboren, direkt nach seiner Schulzeit im Jahr 1958 trat er in den Jesuitenorden ein und studierte zunächst Geisteswissenschaften in Chile. Nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires studierte er dann an der Theologischen Fakultät des Colegio Máximo San José in San Miguel Philosophie und Theologie.
Razzia gegen Salafisten in NRW und Hessen
 Berlin. Die deutschen Sicherheitsbehörden führen seit dem frühen Mittwochmorgen eine Razzia gegen Salafisten in Nordrhein-Westfalen und Hessen durch. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zuvor zwei salafistische Vereine aufgelöst und verboten. Außerdem hat er eine Teilorganisation eines bereits im Sommer 2012 aufgelösten Vereins verboten, wie das Innenministerium mitteilte. Die Durchsuchungen bei insgesamt 20 Personen dienten der Beschlagnahme des Vereinsvermögens und der Auflösung der Vereinsinfrastruktur, teilte das Ministerium weiter mit.
Lehrerverband fordert 200 Stunden Ökonomie-Unterricht für alle Schüler
 Berlin. Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat sich für mehr ökonomische Grundbildung für alle Schüler ausgesprochen. "Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass es in der Summe rund 200 Stunden Unterricht werden", sagte Verbandspräsident Josef Kraus "Handelsblatt-Online". "Das bedeutet umgerechnet auf ein zweistündiges Fach rund zweieinhalb Schuljahre Unterricht." Möglich wäre aus Sicht des Lehrerverbandspräsidenten ein eigenes Fach einzuführen, wie dies an bayrischen Gymnasien bereits der Fall sei. Dort werden "Wirtschaft und Rechtslehre" unterrichtet.
Steuerpflichtige Rentner zahlen im Schnitt 4.500 Euro Steuern
 Berlin. Die steuerpflichtigen Rentner in Deutschland zahlen im Durchschnitt bereits knapp 4.500 Euro Einkommensteuer pro Jahr - Tendenz steigend. Dies geht aus einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach stieg das gesamte Aufkommen aus der Einkommensteuer von Rentnern nach den zuletzt verfügbaren und noch unveröffentlichten Daten des Jahres 2008 auf fast 21 Milliarden Euro. Seit 2004 nahmen die jährlichen Steuerzahlungen von Rentnern damit um fast acht Milliarden Euro zu, heißt es in der Aufstellung.
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