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ADAC Rettungshubschrauber stärker gefordert denn je
 München/ Fulda. Die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung sind im ersten Halbjahr 2011 schon 23.697 Mal zu lebensrettenden Einsätzen abgehoben. Damit absolvierten die Gelben Engel der Luft 1600 Missionen mehr als Vorjahreszeitraum dies ist ein plus von sieben Prozent. Insgesamt waren die Piloten und Rettungsteams der 51 ADAC Helikopter von Anfang Januar bis Ende Juni 12 734 Stunden in der Luft.
CDU-Politiker Bosbach: Körperscanner noch nicht praxistauglich
 Berlin. Die am Hamburger Flughafen erprobten elektronischen Körperscanner sind nach dem Urteil des Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), bislang nicht praxistauglich. Die Alarmquote der beiden Geräte sei mit 70 Prozent "nicht akzeptabel", sagte Bosbach der "Süddeutschen Zeitung". Bosbach bezog sich auf einen ersten Bericht der Bundespolizei über den Hamburger Test, wonach es aus technischen Gründen oft Fehlalarm gab.
Einigung im US-Haushaltsstreit Endlich regiert die Vernunft
 Berlin. Nach dem Streit ist vor dem Streit: In sprichwörtlich letzter Minute haben die Führer von Republikanern und Demokraten im Kongress mit Präsident Barack Obama einen Kompromiss skizziert, damit die USA von Dienstag an noch ihre Rechnungen bezahlen können. Vorausgesetzt, die rebellischen Tea-Party-Anhänger in den republikanischen Reihen und die Status-quo-Verteidger im Lager der Demokraten stimmen der Einigung zu, ist in den Nachtsitzungen viel erreicht worden.
62 Prozent der Deutschen halten die Rechtschreibreform für falsch
 Berlin. Die große Mehrheit der Deutschen lehnt die Rechtschreibreform nach wie vor ab. Auch 15 Jahre nach ihrer Einführung wird sie nur von einem Drittel der Bevölkerung begrüßt, 62 Prozent halten sie noch immer für falsch. Das ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus". Das Interesse an korrekter Rechtschreibung ist ungebrochen hoch: Nur 15 Prozent halten sie für überflüssig, dagegen ist sie 85 Prozent wichtig.
US-Schuldenstreit: Senat lehnt Schuldenplan der Republikaner ab - Folgen auch für Deutschland
 Washington. In der Debatte um die Anhebung der US-Schuldengrenze ist bislang noch keine Lösung in Sicht: Ein von den Republikanern im Senat eingebrachter Entwurf, der eine Anhebung der Schuldenobergrenze um 900 Milliarden Dollar (634 Milliarden Euro) und Haushaltskürzungen um 917 Milliarden Dollar vorsieht, ist am späten Freitagabend im von den Demokraten dominierten Senat abgelehnt worden. Für die Demokraten war die vorgeschlagene Erhöhung der Schuldengrenze zu wenig.
BKA hält Website ''Nürnberg 2.0'' für unbedenklich
 Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hält die im Internet aufgetauchte Seite "Nürnberg 2.0", auf der Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern wegen ihrer angeblichen Beiträge zur Islamisierung Deutschlands mit Strafe vergleichbar der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse gedroht wird, für im Prinzip unbedenklich. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine schriftliche Expertise. "Abgesehen von der Androhung eines entsprechenden Verfahrens lassen sich der Internetseite keine Drohungen gegen den oben genannten Personenkreis entnehmen", schreibt das BKA.
US-Schuldenstreit: Republikaner vertagen erneut Abstimmung über Schuldenlimit
 Washington. Die Republikaner haben am Donnerstagabend (Ortszeit) erneut eine Abstimmung über die Erhöhung der Schuldengrenze vertagt. Der Vorschlag des republikanischen Mehrheitsführers John Andrew Boehner hatte innerhalb der eigenen Partei nicht genügend Unterstützer gefunden. Durch den Streit zwischen Gemäßigten und Vertretern der radikalen Tea-Party-Bewegung wird die Suche nach einer Lösung erheblich erschwert.
US-Banker fordern in Brandbrief Einigung im Schuldenstreit
 Washington. Im weiterhin schwelenden US-Schuldenstreit haben nun US-Topbanker die Regierung von Präsident Barack Obama und den Kongress eindringlich zu einer Einigung aufgerufen. "Die Folgen der Tatenlosigkeit wären gravierend - für unsere Wirtschaft, für unseren ohnehin schwächelnden Arbeitsmarkt, für die finanziellen Verhältnisse unserer Firmen und Familien und für Amerikas wirtschaftliche Führungsrolle in der Welt", hieß es in einem Schreiben des Financial Services Forum.
Kosovo: NATO übernimmt nach Ausschreitungen Kontrolle über zwei Grenzposten
 Pristina. Nach gewaltsamen Ausschreitungen am kosovarisch-serbischen Grenzübergang Jarinje hat die NATO die Kontrolle über zwei Zollstationen im Norden des Kosovo übernommen. Wie ein Sprecher des Bündnisses am Donnerstag mitteilte, dürfen an den beiden Übergängen aufgrund schwerer Schäden an den Gebäuden nur noch kleine Privatfahrzeuge passieren. Die NATO entsandte mehrere hundert KFOR-Soldaten, um die Lage zu kontrollieren. Die Aufsicht obliegt dabei den US-Amerikanern und den Franzosen.
Mobilfunknetze: E-Plus ist am langsamsten
 Berlin/ Fulda. Wer Kunde von E-Plus ist, verliert beim mobilen Surfen viel Zeit. Im Test der Stiftung Warentest dauerte es auf dem Land im Schnitt 37 Sekunden bis eine standardisierte Test-Website vollständig geladen war. Zum Vergleich: Bei Vodafone waren es nur 10 Sekunden. Die Stiftung Warentest hat die vier Mobilfunknetze in Deutschland getestet: Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus.
Anschläge in Norwegen: Stoltenberg will Polizeimaßnahmen überprüfen lassen
 Oslo. Nach den Terroranschlägen in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Ferieninsel Utöya hat Ministerpräsident Jens Stoltenberg eine Überprüfung des Polizeieinsatzes angekündigt. Die unabhängige Untersuchung solle nach Ablauf der Trauerphase beginnen und dem norwegischen Parlament innerhalb eines Jahres Bericht erstatten, erklärte Stoltenberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Oslo.
Norwegen: Über 100.000 Menschen bei Trauerkundgebung in Oslo
 Oslo. Angesichts der Anschläge vom vergangenen Freitag sind am Montag hunderttausende Norweger gegen Gewalt auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Oslo versammelten sich einem Bericht des TV-Senders NRK zufolge 150.000 Menschen, um der Toten zu gedenken. Weite Teile der Innenstadt rund um das Rathaus mussten für den Autoverkehr gesperrt werden. Zu der Trauerkundgebung brachten fast alle Menschen Rosen mit.
Anders Bervik, Europas Osama Bin Laden
 Berlin. Anders Bervik ist Europas Osama Bin Laden. Auf 1500 Seiten fabuliert er sich eine eingebildete Bedrohung Europas durch "den Islam" zusammen und ermordete anschließend Christen, die auch Hindus oder Buddhisten oder Atheisten hätten sein können - darauf kam es ihm nicht an. Es kam ihm aufs Morden an, nicht auf die Bibel, obwohl er sich Tempelritter nannte. Die christliche Botschaft wäre ihm hinderlich gewesen bei seinem Bedürfnis nach Selbsterhebung in den eingebildeten Adelsstand eines "Retters".
Deutsche Ökonomen uneins über Bewertung des Euro-Sondergipfels
 Berlin. Führende deutsche Wirtschaftswissenschaftler interpretieren die Ergebnisse des Euro-Krisengipfels Ende vergangener Woche in Brüssel unterschiedlich. Während die einen Europa in eine sogenannte Transfer- oder Haftungsunion driften sehen, zeigen sich andere mit den Resultaten zufrieden. "Wir sind weiter auf dem Weg in die Haftungsunion", sagte Ulrich van Suntum vom Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Münster der "Welt" laut Vorabbericht.
US-Schuldenkrise: Präsident Obama lädt erneut Kongressabgeordnete ein
 Washington. US-Präsident Barack Obama hat für Sonnabendmorgen (Ortszeit) erneut führende Kongressabgeordnete zu Gesprächen bezüglich einer Anhebung der US-Schuldenobergrenze eingeladen, nachdem der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, John Boehner, Gespräche in der Nacht abgebrochen hatte. Obama sagte auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz, dass ein Kompromiss alternativlos sei. "Die Alternative, nichts zu tun, gibt es nicht", so Obama.
Zahl der Verkehrstoten im Mai 2011 um ein Fünftel gestiegen
 Wiesbaden. Auf deutschen Straßen sind im Mai 2011 375 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Dies sind 63 Personen oder rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten stieg sogar noch stärker, und zwar um 27 Prozent auf rund 39.800. Insgesamt musste die Polizei rund 212.600 Straßenverkehrsunfälle im Mai 2011 aufnehmen, zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Sehr stark zugenommen hat die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, sie stieg um 30 Prozent auf etwa 31.800.
Neues Portal soll bei der Lebensmittelkennzeichnung für Klarheit sorgen
 Berlin. Ein neues Internetportal der Verbraucherzentralen soll für mehr Durchblick und Dialog bei der Lebensmittelkennzeichnung sorgen. Den offiziellen Startschuss gaben heute in Berlin Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, vzbv-Vorstand Gerd Billen und Projektleiter Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen. Das Bundesverbraucherministerium fördert das Portal im Rahmen der Initiative "Klarheit und Wahrheit". Träger des Projektes sind der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentrale Hessen.
Fall Dennis: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen dreifachen Mordes
 Stade. Die Staatsanwaltschaft Stade hat Anklage gegen einen 40-jährigen Mann wegen dreifachen Mordes und 20 Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern erhoben. "Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, den in den Medien als `Maskenmann` bezeichneten Angeschuldigten für die ihm vorzuwerfenden Taten strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen", sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Stade, Kai Thomas Breas.
Rupert Murdoch - Kaiser ohne Kleider
 London. Für die Abgeordneten des britischen Unterhauses ist es wie im Märchen. Mit einem Schlag erkennen die Volksvertreter: Der Kaiser hat keine Kleider an. Rupert Murdoch, der Unantastbare, der Mann, vor dem sie alle zitterten und dessen Zeitungen sie alle fürchteten, musste vor ihnen erscheinen und Rede und Antwort stehen. Seine Macht über sie ist dahin. Der Spieß hat sich gedreht, und jetzt ist es Murdoch, der Angst haben muss. Ein kollektives Aufatmen scheint durch die ehrwürdigen Hallen des Unterhauses zu gehen: Endlich ist man frei vom Würgegriff des Australiers.
Japan: AKW Fukushima kann Anfang 2012 abgeschaltet werden
 Tokio. Das im März dieses Jahres zerstörte japanische Atomkraftwerk Fukushima I kann spätestens Anfang des Jahres 2012 abgeschaltet werden. Die Vorbereitungen zur Stilllegung laufen laut Angaben der Regierung fristgerecht. Bis Mitte Juli sei demnach die erste Phase, eine stabile Kühlung der Brennstäbe, erreicht worden. Zudem seien die Strahlungswerte um das havarierte AKW stetig gefallen, teilte die Regierung am Dienstag bei einem Treffen mit der Taskforce für Nuklearunglücke mit.
Murdoch weist Verantwortung für Abhörskandal von sich
 London. Der US-Medienunternehmer Rupert Murdoch und sein Sohn James haben vor einem britischen Parlamentsausschuss die Verantwortung für den Abhörskandal um die britische Boulevardzeitung "News of the World" von sich gewiesen. Zu Beginn der vielbeachteten Anhörung entschuldigte sich James Murdoch bei denen, die durch die kriminellen Machenschaften der Zeitung, Schaden davon getragen haben.
''News of the World''-Affäre: Weiterer hochrangiger Scotland-Yard-Beamter zurückgetreten
 London. In Großbritannien ist ein weiterer hochrangiger Beamter der Londoner Polizeibehörde im Zusammenhang mit der Abhöraffäre um das britische Boulevardblatt "News of the World" zurückgetreten. Es handele sich um John Yates, teilte die Polizei am Montag mit. John Yates hatte vor knapp zwei Jahren entschieden, dass trotz neuer Vorwürfe keine neuen Ermittlungen in der Abhöraffäre aufgenommen wurden. Der Chef der Londoner Polizeibehörde Scotland Yard, Paul Stephenson, war am Sonntagabend zurückgetreten.
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