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Ford sieht sich gewappnet gegen Unterbrechungen der Lieferkette
 Dearborn. Rund ein Jahr nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sieht sich der Autohersteller Ford besser gewappnet gegen Unterbrechungen der Lieferkette bei Naturkatastrophen. Sein Unternehmen habe ein eigenes Analyse-Team aufgebaut, das versucht, die Risiken bei den Zulieferern zu minimieren, sagte der Einkaufschef von Ford Europa, Alan Draper, dem "Handelsblatt". Wie eng die Zulieferer und die Hersteller inzwischen zusammenarbeiteten, um Krisen zu bewältigen, habe zuletzt die Flut in Thailand gezeigt, sagte Draper.
Deutsche Bahn pünktlicher: 96,5 Prozent der Züge im Zeitplan
 Berlin. Die Deutsche Bahn ist pünktlicher: Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (15. Februar) haben im vergangenen Monat insgesamt 96,5 Prozent aller Personenzüge in Deutschland pünktlich ihr Ziel erreicht. Die gute Nachricht dabei: Das ist ein deutliches Plus im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Die schlechte: Die guten Werte werden wohl nur ein Zwischenhoch sein. Wie es in Konzernkreisen hieß, waren die Züge im Januar im Fernverkehr zu 86,4 Prozent pünktlich (Vormonat: 84,5 Prozent), im Nahverkehr wurden 96,7 Prozent (Vormonat: 94 Prozent) gemessen.
Bioland: Bioenergie vom Acker bremst Biolandbau aus
 Mainz. Die Politik der Bundesregierung führt zu einer fatalen Konkurrenz um Agrarflächen. In vielen Regionen Deutschlands verlieren Biobetriebe Pachtflächen an Biogaserzeuger. Auch Neu-Umsteller auf den Biolandbau werden rar, weil sie lieber in Biogas investieren oder ihre konventionelle Tierhaltung weiter aufstocken. "Der Biolandbau wird in der Flächenkonkurrenz zwischen einer exportorientierten Massentierhaltung und einer expandierenden Agroenergieproduktion zerrieben", beschreibt Jan Plagge, Präsident von Bioland die ernste Lage für Biobauern.
Mobilfunker fürchten neue Milliarden-Auktion für Frequenzen
 Berlin. Die Mobilfunker in Deutschland sind heillos zerstritten, wie es künftig mit ihren Funkfrequenzen weitergehen soll: Nun befürchten sie, dass sie erneut Milliardensummen für eine Versteigerung im kommenden Jahr aufbringen müssen. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" vorab. Hintergrund: Ein großer Teil ihrer Lizenzen für die Nutzung der Funkwellen läuft bereits Ende 2016 aus. Die Bundesnetzagentur will dem Bericht zufolge spätestens im kommenden Jahr entscheiden, wie es danach weitergehen soll. "Wir wollen den Unternehmen genügend Zeit für die Netzplanung geben", zitiert die Zeitung die Netzagentur.
A380-Haarrisse kosten Airbus vermutlich rund 100 Millionen Euro
 München. Die Haarrisse an den Flügeln des Airbus-Großraumflugzeugs A380 werden den Mutterkonzern EADS wohl deutlich stärker belasten als bislang vermutet mit mindestens einer Million Euro pro Maschine. Wie der "Spiegel" berichtet, dürften nach Berechnungen von Branchenkennern und Airbus-Insidern die von der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA angeordneten Inspektionen dem Unternehmen Zusatzkosten von bis zu 100 Millionen Euro bescheren. Allein für die 69 bereits ausgelieferten Flugzeuge summiert sich der Aufwand demnach auf rund 70 Millionen Euro unter anderem für Kontrollen und Reparaturarbeiten an den schadhaften Teilen oder die Bereitstellung von Ersatzjets für betroffene Airlines.
Es fehlt an Energie
 Berlin. Die deutsche Wirtschaft ist entsetzt über den energiepolitischen Zustand der Republik. Zu Recht. Denn die wichtigsten Vorhaben der Energiewende stocken. Zunächst einmal: Die energetische Gebäudesanierung, die Wende im Heizungskeller lässt weiter auf sich warten. Dabei ist die Energieeinsparung bei Gebäuden einer der wichtigsten Pfeiler der Energiewende überhaupt. Doch die Länder verweigern im Hinblick auf die Schuldenbremse ihren Beitrag, und der Bund will nichts drauflegen.
Energieversorgung in Süddeutschland verschlechtert sich
 München. Die Energieversorgung in Süddeutschland hat sich deutlich verschlechtert. Weil zu wenig russisches Erdgas über Österreich nach Deutschland fließt, wurden nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" vielerorts bereits Industriekunden aufgefordert, ihre Kessel abzustellen oder auf einen anderen Brennstoff umzustellen. In einigen Gemeinden wurden auch Bürger aufgefordert, ihre Heizungen zu drosseln. Die Stadtwerke Ettlingen bei Karlsruhe haben beispielsweise bereits die Heizungen in den örtlichen Schulen, im Hallenbad und im eigenen Verwaltungsgebäude heruntergedreht.
Daimler will 1,5 Milliarden Euro einsparen
 Stuttgart. Mit einer neuen Modulstrategie und gemeinsamen Plattformen für verschiedene Modelle will Daimler ab 2014 mehr als 1,5 Milliarden Euro einsparen. Das sagte der Forschungsvorstand des Autoherstellers, Thomas Weber, dem "Handelsblatt". Dass Konkurrent Volkswagen künftig mit einer gemeinsamen Plattform für mehr als 40 Modelle von VW, Audi, Skoda und Seat arbeite und im März mit dem neuen Audi A3 den ersten Wagen vorstelle, der darauf aufbaut, bereite Daimler keine Sorge: "Baukästen und Modulstrategien sind bei Mercedes-Benz Standard mit entsprechend großen Effekten bei Kosten und Qualität", sagte Weber.
Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst
 Berlin. Die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Beamtenbund DBB haben 6,5 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst gefordert. "Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst brauchen vor allem eins: deutlich höhere Einkommen", sagte der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin. Damit sollen die Gehälter um mindestens 200 Euro steigen. Außerdem fordert Ver.di die unbefristete Übernahme der Auszubildenden sowie eine spürbare Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro.
Gemeindebund droht Verdi mit Personalabbau
 Berlin. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die Gewerkschaft Verdi davor gewarnt, durch übermäßige Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst eine Welle von Personalabbau und Privatisierungen in den Kommunen loszutreten. "Unverhältnismäßige Mehrkosten müssten die Kommunen durch Streichung freiwilliger Leistungen, höhere Gebühren und Steuern oder Stellenabbau ausgleichen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem "Handelsblatt". "Auch weitere Privatisierungen sind programmiert."
Ramsauer sieht Bahn nicht optimal auf Winter vorbereitet
 Berlin. Die Bahn ist nach Einschätzung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) noch nicht optimal auf den Winter vorbereitet. "Die Bahn hat einfach zu wenig rollendes Material", sagte Ramsauer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Versäumnisse der Vergangenheit könnten über Nacht nicht wettgemacht werden. Zwar seien für mehrere Milliarden Euro neue ICE und Regional-Züge bestellt; doch bis diese eingesetzt werden könnten, vergingen noch Jahre, erläuterte der Minister.
GM stellt Verträge über Werksschließungen in Frage
 Rüsselsheim. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) stellt einem Medienbericht zufolge Verträge in Frage, wonach notfalls Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen bei der deutschen Tochter bis 2014 ausgeschlossen sind. "Es steht seitens des Mutterkonzerns der Vorwurf im Raum, die Belegschaft würde nicht den vereinbarten Beitrag zur Sanierung leisten", zitiert die Tageszeitung "Die Welt" aus Opel-Kreisen. Die Opel-Belegschaft, die mit jährlich 265 Millionen Euro durch Abstriche beim Geld ihren Beitrag zur Sanierung leistet, pocht dagegen auf die Zusage von GM.
Deutsche Ausfuhren auf Rekordhoch
 Wiesbaden. Von Deutschland sind im Jahr 2011 Waren im Wert von 1.060,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 902,0 Milliarden Euro eingeführt worden. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren damit im Jahr 2011 um 11,4 Prozent und die Einfuhren um 13,2 Prozent höher als im Jahr 2010. Die deutschen Ausfuhren überstiegen 2011 erstmals eine Billion Euro. Auch die Einfuhren übertrafen deutlich den bisherigen Höchstwert von 805,8 Milliarden Euro im Jahr 2008.
Deutsche Wirtschaft fürchtet Aus für Pensionskassen durch Regulierung aus Brüssel
 Berlin. Die deutsche Wirtschaft fürchtet Milliardenkosten, weil die EU-Kommission die Regulierungsvorschriften für die betriebliche Altersvorsorge in Europa verschärfen will. Ein Vorschlag der Kommission, der der Tageszeitung "Die Welt" vorliegt, könnte für Pensionskassen der Unternehmen erheblich strengere Eigenkapitalregeln zur Folge haben. Sie müssten künftig statt heute knapp fünf Prozent Eigenkapital bis zu achtmal so viel vorhalten, weil dann auch für sie die Vorschriften für Versicherungsunternehmen ("Solvency II") gelten könnten.
Deutsche Wirtschaft Ende 2011 schwächer als angenommen
 Düsseldorf. Die deutsche Wirtschaft hat ein weitaus schwächeres Jahresende 2011 hinter sich als bislang angenommen. Das zeigt der Barclays-Indikator des "Handelsblatts". Das Barometer, das die Bank exklusiv für die Wirtschaftszeitung berechnet, sagt im vierten Quartal 2011 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorquartal voraus, heißt es in der Vorabmeldung. Bislang hatte das Barometer ein Minus von 0,2 Prozent angezeigt und damit dicht an einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes von minus 0,25 Prozent gelegen.
Weg mit den Umweltzonen!
 Berlin. Falls es stimmt, dass kaum eine Methode, Feinstaub in groben Mengen zu produzieren, besser funktioniert als ein gepflegter Zigarettenkonsum, dann wäre es interessant zu erfahren, was Altkanzler Helmut Schmidt in seinem 75-jährigen Raucherleben angerichtet hat. Grob geschätzt hätte er 500 Jahre am Münchner Stachus alle um ihn herum vorhandene Luft einschnaufen müssen, um eine ähnliche innere Wirkung zu erzielen. Eine Provokation? Jawohl, eine Provokation! Aber bisweilen sind auch hanebüchene Vergleiche geeignet, hochgradige Albernheiten als solche zu erkennen.
Shell will ''spürbar'' in den deutschen Markt investieren
 Den Haag. Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell will verstärkt in sein deutsches Tankstellennetz investieren und dabei unter anderem die Tankstellenshops umbauen. "Wir werden in unser Shopgeschäft spürbar investieren", sagte Joerg Wienke, Shell-Tankstellenchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der Tageszeitung "Die Welt". Zahlen nannte er nicht, es seien aber "signifikante Investitionen". Dieses Jahr will Shell bis zu 100 Stationen umrüsten, in zwei bis drei Jahren soll der Umbau des Tankstellennetzes fertig sein.
EADS-Finanzchef sieht Konzern weiter auf Erfolgsspur
 Berlin. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sieht sich auch 2012 weiter in der Erfolgsspur. "Wenn die Weltwirtschaft so wächst, wie das derzeit die Volkswirte vorhersagen, dann können wir 2012 einen großen Schritt nach vorne machen", sagte Finanzvorstand Hans Peter Ring in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt". Airbus werde mehr Flugzeuge ausliefern als noch 2011 und "auch beim Gewinn deutlich zulegen". Auch Eurocopter werde wachsen. Die Rüstungstochter Cassidian hab derzeit "keine großen Wachstumsperspektiven", erziele aber stabilen Gewinn. Und die Raumfahrttochter Astrium verbessere sich kontinuierlich, auch beim Gewinn.
Transportunternehmer Kühne und Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd kaufen
 Hamburg. Hapag-Lloyd bekommt neue und zugleich alte Eigentümer: Der Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd komplett übernehmen. Dafür wollen sie dem Tourismuskonzern TUI dessen Anteile von gut 33 Prozent abkaufen. "Der Prozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Würfel sind gefallen", sagte Klaus-Michael Kühne der Tageszeitung "Die Welt". Kühne und die Hansestadt halten bereits über das Albert Ballin Konsortium die Mehrheit an der Containerreederei.
Facebooks Börsengang gibt der Branche einen Schub
 Regensburg. Wenn es um Facebook geht, sind die Rekorde nicht weit. Nach Jahren des sprunghaften Nutzerwachstums steht der nächste Superlativ ins Haus. Auch wenn es noch nicht einmal einen konkreten Termin gibt, steht bereits jetzt fest, das es sich um den bisher größten Börsengang eines Internet-Unternehmens handeln wird. Selbst wenn es beim recht defensiven Volumen von fünf Milliarden Dollar bleibt, werden die Facebook-Aktien eine ganze Reihe von Leuten ziemlich schnell ziemlich reich machen. Der gerade mal 27 Jahre alte Mark Zuckerberg wird dann rund 28 Milliarden Dollar schwer sein, eine beachtliche Zahl seiner Mitarbeiter und Partner werden in den Kreis der Multimillionäre einziehen.
Schlecker-Gesamtbetriebsrat setzt auf Zusammenarbeit mit Unternehmen
 Berlin. Der Schlecker-Gesamtbetriebsrat setzt nach einem Treffen mit der Geschäftsführung auf Zusammenarbeit. "Der Auftritt ist bei allen positiv angekommen", sagt Christel Hoffmann, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker, der Tageszeitung "Die Welt". Im thüringischen Oberhof findet seit Dienstag eine Betriebsrätekonferenz statt, 53 Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus ganz Deutschland sind angereist. Am Mittwoch ist dort der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz mit einem Überraschungsgast aufgetreten: Lars Schlecker.
DGB-Bundesvorstand: BA muss trotz Arbeitsplatzabbau effektiv bleiben
 Bielefeld. Das DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert, dass der Stellenabbau bei der Bundesanstalt für Arbeit (BA) nicht zu Lasten der Qualität der Beratungs- und Vermittlungsarbeit gehen darf. "Wir haben zwar eine rückläufige Arbeitslosigkeit, aber wir haben hohe Bewegung am Arbeitsmarkt", sagte Buntenbach der "Neuen Westfälischen". Buntenbach, die derzeit BA-Verwaltungsratsvorsitzende ist, verweist unter anderem auf derzeit rund 910.000 Leiharbeiter, von denen jeder zweite nicht länger als drei Monate beschäftigt sei.
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