fuldainfo osthessens nachrichtenportal

  Erstes unabhängiges Nachrichtenportal Osthessens. Online seit 1998. Regional und global. Kritisch und zukunftsgerichtet.





Werbung

 

 



Debatte um einen bundesweiten Mindestlohn

Berlin. In der Debatte um einen bundesweiten Mindestlohn geht es nach Auffassung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mahnt in der Debatte über einen Mindestlohn Zurückhaltung an. CDA-Chef Laumann sieht das Einschwenken der CDU als Erfolg und Gysi sieht seine Partei durch Merkels Pläne gestärkt. Ver.di-Chef Frank Bsirske hat das Vorhaben der Kanzlerin, die Einführung eines Mindestlohns zu prüfen, begrüßt.

 
Westerwelle und Rösler sprechen sich für zügige Änderung der EU-Verträge aus

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle (beide FDP) haben sich für eine zügige Änderung der EU-Verträge ausgesprochen, um Defizitsünder besser überwachen und härter bestrafen zu können. Dabei gehe es aber nicht um eine "zentralistische Wirtschaftsregierung, die Schulden und Wohlstand umverteilt", schrieben die beiden FDP-Politiker in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt". Die Vertragsänderungen sollten "im Sinne eines Stabilitätspaktes II" ausgestaltet werden.

 
Commerzbank-Chef Blessing fordert Nachdenken über Finanzmarktinstrumente

Berlin. Commerzbank-Chef Martin Blessing zeigt Verständnis für die Anliegen der Occupy-Frankfurt-Bewegung und hat ein Nachdenken über die Finanzmarktinstrumente gefordert. "Ich sehe, dass es eine große emotionale Unzufriedenheit gibt", sagte Blessing in einem Streitgespräch des Hamburger Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" mit Vertretern der Bewegung. Gleichzeitig forderte Blessing ein Nachdenken über die Sinnhaftigkeit bestimmter Finanzinstrumente. "Es gibt Produkte auf dem Finanzmarkt, von denen man sich fragt: Braucht man die überhaupt? Und es gibt Produkte, die haben Sinn, aber es kommt, wie bei einem Medikament, auf die Dosierung an."

 
Schäuble bestellt HRE-Manager wegen milliardenschwerem Bilanzdesaster ein

Berlin. Die milliardenschweren Fehlbuchungen im Umfeld des ehemaligen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) haben womöglich disziplinarische Folgen für das Management: Für diese Woche ist ein Vorstand der HRE zum Rapport ins Finanzministerium einbestellt. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Kommende Woche soll dann ein Vorstand der FMS Wertmanagement, der Bad Bank des Instituts, erscheinen. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will von beiden wissen, wie es zu den Bilanzfehlern kommen konnte.

 
Seehofer kritisiert Zusammenarbeit im schwarz-gelben Regierungsbündnis
Berlin. CSU-Chef Horst Seehofer hat die Zusammenarbeit im schwarz-gelben Regierungsbündnis kritisiert. "Meine Vorstellung einer Koalitionsregierung ist, dass die Ansicht jedes Partners Gewicht hat und auch beachtet wird", sagte Seehofer dem Nachrichten- Magazin "Spiegel". "Es gibt in Teilen der CSU Sorge über das Erscheinungsbild der Bundesregierung. Die Arbeitsweise muss sich ändern, wenn wir sie zum Erfolg führen wollen", sagte Seehofer weiter. Seehofer hatte kürzlich einen Steuerplan von Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinem Kollegen aus dem Wirtschaftsministerium, Philipp Rösler, gestoppt, dem er nach eigenen Angaben nicht zugestimmt hatte.
 
SPD-Fraktionschef Steinmeier: EU-Gipfel-Beschlüsse kamen zu spät
Berlin. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier hat sich hinter die zentralen Beschlüsse des EU-Gipfels gestellt, aber gleichzeitig kritisiert, dass sie zu spät kamen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte Steinmeier, jetzt gebe es einen Schuldenschnitt für Griechenland, der mit einer Rekapitalisierung der Banken einhergehe. Beides habe die SPD immer gefordert. "Wäre eine solche Entscheidung schon früher gekommen, hätte manches Ungemach von Deutschland und Europa ferngehalten werden können."
 
Merkel plant angeblich allgemeinen Mindestlohn
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereitet die Einführung eines Mindestlohnes in Deutschland vor. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" hat Merkel zwei Vertreter unterschiedlicher Parteiflügel gebeten, ein gemeinsames Modell zu erarbeiten und dies auch mit Gewerkschaften und Arbeitgebern rückzukoppeln. Am Montag der vergangenen Woche trafen sich zu diesem Zweck Karl-Josef Laumann, der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmer, und Michael Fuchs, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Leiter des Parlamentskreises Mittelstand, nach der Vorstandssitzung in der Parteizentrale der CDU, dem Konrad-Adenauer-Haus.
 
Umfrage: Schwarz-Gelb zusammen bundesweit nur noch bei 33 Prozent
Berlin. Jeder dritte Deutsche würde genau zwei Jahre nach Unterschrift des schwarz-gelben Koalitionsvertrages eine der beiden Regierungsparteien wählen. Im repräsentativen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, verliert die Union im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und kommt jetzt auf 30 Prozent. Das ist der niedrigste Wert für CDU/CSU seit Oktober 2010. Koalitionspartner FDP verharrt unverändert bei drei Prozent.
 
Demonstration für gerechtere Lebensbedingungen

Berlin. Im Rahmen der weltweiten Occupy-Bewegung hatte das "Berliner Bündnis" "Wir zahlen nicht für Eure Krise" aufgerufen, an am gestrigen Samstag erneut zu demonstrieren. Diesmal standen insbesondere die Forderungen von Lohnabhängigen, Studenten und Rentnern im Mittelpunkt. Motto Demonstration war "Wir sind die 99 Prozent". Etwa 2.500 Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten nahmen an der Demo teil.

 
Rechenfehler: Deutschland hat 55,5 Milliarden Euro weniger Schulden

Berlin. Die Bundesrepublik Deutschland hat 55,5 Milliarden Euro weniger Schulden als bislang angenommen. Grund ist ein Rechenfehler bei der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE). Die Bank hatte die 55,5 Milliarden Euro falsch verbucht. Der Schuldenstand falle damit von den bisher erwarteten 83,7 Prozent auf 81,1 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Das teilte das Bundesfinanzministerium am Samstag mit. Zudem räumte das Ministerium ein, bereits vor einigen Wochen von den Buchungsfehlern erfahren zu haben.

 
Platzeck sieht nächste Bundestagswahl als Volksabstimmung pro Europa
Berlin. Die nächste Bundestagswahl wird, nach Auffassung von Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck, zu einer "Volksabstimmung pro Europa". In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" äußerte Platzeck zugleich größte Sorge vor einem nationalistischen Auseinanderfallen Europas mit schwerwiegenden Folgenden, wenn nicht umgehend eine überzeugendere Europa-Politik von den verantwortungsbewussten Kräften in der Politik betrieben werde. "Die Volksabstimmung pro Europa kommt doch ganz automatisch", so Platzeck.
 
DIW-Experte: Instrumente zur EFSF-Hebelung gefährden Deutschlands Top-Bonität
Berlin. Der Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik an der Universität Duisburg-Essen und Forschungsdirektor Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Ansgar Belke, sieht in den neuen Instrumenten zur Hebelung des Euro-Rettungsschirms EFSF eine Gefahr für Deutschlands Top-Bonität. Mit den auf dem jüngsten EU-Gipfel beschlossenen Modellen steige das Verlustrisiko trotz gleich bleibendem Haftungsanteils Deutschlands durch die Hebelwirkung, sagte er im Interview mit "Handelsblatt-Online".
 
Trend zur Niedriglohn-Gesellschaft hat sich 2010 beschleunigt

Berlin. Die Bundesrepublik befindet sich weiter auf den rasanten Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft. Der Existenzdruck trotz Vollzeit-Tätigkeit hat im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach bisher unveröffentlichten Jahresstatistiken der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2010 arbeitet mittlerweile mehr als jede dritte Frau und nahezu jeder zweite Jugendliche (unter 25 Jahre sowie unter Ausklammerung der Auszubildenden) unterhalb der Niedriglohnschwelle. Diese liegt laut Bundesagentur für 2010 bei einem Monatseinkommen von 1802 Euro. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf die ihr vorliegenden Statistiken.

 
Regierung macht ''hilflosen Eindruck'' - Jeder aus SPD-Spitzenteam ''würde es besser machen''

Berlin. Als "hilflos" hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) die Arbeit der schwarz-gelben Bundesregierung in der Euro-Schuldenkrise beklagt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" sagte Platzeck zugleich mit Blick auf die als Kanzlerkandidaten der SPD gehandelten Politiker: "Jeder unseres Teams, Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück oder Sigmar Gabriel, würde es besser machen." Das hätten diese schon durch ihre Regierungsämter bewiesen. "Da ist bei jedem einzelnen deutlich mehr Weitsicht und Umsicht vorhanden, als bei der gesamten Regierung zusammen", ergänzte Platzeck.

 
Recht und Verpflichtung

Berlin. Normalerweise zieht man zu einem Jubiläum Bilanz. In diesem Fall bedeutet das: 50 Jahre türkische Einwanderung in Deutschland - hat sich das gelohnt? Abgesehen von der Tatsache, dass die Frage in dieser Einfachheit kaum zu beantworten ist, ist sie falsch gestellt, denn sie impliziert eine Unmöglichkeit. Ob der Döner-Mann um die Ecke oder der türkische Mitspieler im Sportverein wirklich nötig sind - kein rationaler Mensch denkt in solchen Kategorien. Die Frage, ob man die Zuwanderung wieder rückgängig machen sollte, ist schlicht unsinnig.

 
Familienbericht: SPD-Politikerin Marks kritisiert Ministerin Schröder
Berlin. Nach der Vorstellung des 8. Familienberichts hat die SPD-Familienpolitikerin Caren Marks Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) scharf angegriffen. Schröder habe "nichts für Familien, für Frauen, für die Jugend, für Senioren getan", sagte Marks der "Neuen Presse" laut Vorabmeldung. "Sie ist eine klassische Fehlbesetzung". Marks betonte weiter: "Familien haben mehr Zeit auch füreinander verdient, sie nehmen schließlich auch Verantwortung füreinander wahr. Und sie haben eine bessere Familienministerin verdient."
 
Bundestag stimmt für neues Abfallgesetz

Berlin. Der Bundestag hat mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition ein neues Abfallgesetz beschlossen, mit dem die Wiederverwertung von Müll weiter erhöht werden soll. Die Opposition stimmte gegen das Gesetz, weil die Rolle der Kommunen bei der Entsorgung nicht ausreichend gestärkt werde. Zuvor hat Bundesumweltminister Röttgen für die neue Richtlinie geworben. Röttgen sagte im Bundestag, man müsse lernen, mit weniger Ressourcen auszukommen.

 
Deutschlandtrend: SPD legt zu, Grüne verlieren

Berlin. Wie die Regierung mit der EU-Schuldenkrise umgeht, finden 76 Prozent der Bevölkerung unbefriedigend. 20 Prozent sind mit dem Krisenmanagement zufrieden. Dies ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. 40 Prozent der Deutschen würden sich für Peer Steinbrück entscheiden, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten. Im August 2011 hatte er noch 46 Prozent der Stimmen auf seiner Seite. 38 Prozent würden ihre Stimme heute Angela Merkel geben, dies ist der gleiche Wert wie vor zwei Monaten.

 
Bericht bemängelt fehlende Zeit für Familien in Deutschland
Berlin. Familien in Deutschland leiden mehr unter fehlender Zeit als an zu wenig Geld. Zu diesem Ergebnis kommen nach einem Bericht der "Rheinischen Post" die Sachverständigen in ihrem neuen Familienbericht, den die Bundesregierung am Freitag veröffentlichen will. Wie die Zeitung aus dem ihm vorliegenden Report zitiert, appellieren die Wissenschaftler an Arbeitgeber, Sozialpartner, Kommunen und den Gesetzgeber, "zeitliche Freiräume für Familien zu schaffen und zu respektieren".
 
Rutelli spricht Berlusconi-Regierung Führungsqualität ab

Rom. Der italienische Oppositionsführer Francesco Rutelli hat der Regierung von Silvio Berlusconi jede Fähigkeit abgesprochen, das Land einer dringend notwendigen Therapie zu unterziehen. "Italien ist in der Produktivität nach Deutschland das zweitstärkste Land Europas und es verfügt über beträchtlichen privaten Reichtum. Die wirtschaftliche Dynamik ist gut", sagte Rutelli im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt". Der Vergleich mit Griechenland sei daher absurd.

 
Rische warnt vor Überforderung der Rentenkasse bei Altersarmut

Berlin. Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, hat vor überzogenen Erwartungen an das Rentensystem bei der Bekämpfung der Altersarmut gewarnt. "Die Rentenversicherung ist nicht der Nabel der Welt", sagte Rische der "Saarbrücker Zeitung". Eine etwa im Niedriglohnbereich entstehende Altersarmut habe sie nicht zu verantworten. "Das ist Sache der Lohnfindung durch die Tarifpartner", so Rische.

 
De Maizière stellt Kommunen Bundeshilfen wegen Bundeswehr-Standortschließungen in Aussicht
Berlin. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat den von der Bundeswehrreform betroffenen Kommunen Bundeshilfen in Aussicht gestellt. Es gebe Regionen, in denen es Sinn mache zu helfen, sagte der Minister der Tageszeitung "Die Welt". Dabei dürfe allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen werden. "Grundstücke im Speckgürtel einer Großstadt lassen sich gut vermarkten. In einem strukturschwachen Gebiet im ländlichen Raum ist das anders, da muss man reden", sagte de Maizière.
 
Anfang « 154 155 156 157 158 159 160 » Ende


Anzeigen

Dauer-Spezial der Bahn (früher Surf&Rail)

 





.

 

Osthessens erstes Nachrichtenportal im Web.

© fuldainfo.de 1998 - 2013 -