fuldainfo osthessens nachrichtenportal

  Erstes unabhängiges Nachrichtenportal Osthessens. Online seit 1998. Regional und global. Kritisch und zukunftsgerichtet.





Werbung

 

 



SPD fordert Überwachung versenkter Atommüllfässer
Berlin. Die SPD will im Bundestag einen Antrag zur Überwachung der Atommüll-Versenkungsgebiete im Nordostatlantik stellen. Das geht aus einem Antragsentwurf hervor der dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" vorliegt. Demnach erwarte die Bundestagsfraktion von der Bundesregierung ein "Monitoring für versenkte Atommüllfässer im Atlantik" sowie "Maßnahmen gegen weitere Strahlenexposition" einzuleiten. Dem Entwurf zufolge soll Bundesregierung dazu aufgefordert werden, "sich in der OSPAR- und in der EU-Kommission sowie bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) für eine kontinuierliche Messung der radioaktiven Belastung in den betroffenen Versenkungsgebieten" einzusetzen.
 
Steuerzahler müssen mit neuen Milliarden-Lasten durch Griechenland-Staatsanleihen rechnen
Berlin. Im Fall einer Griechenland-Pleite oder eines größeren Schuldenschnitts kommen auf den deutschen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung, SoFFin, und damit auf den deutschen Steuerzahler, neue noch nicht im Bundeshaushalt eingerechnete Milliardenzahlungen zu. Das räumt das Bundesfinanzministerium in einem Bericht für das Parlament ein, aus dem die "Leipziger Volkszeitung" zitiert. Insbesondere die Bad Bank der sich unter deutscher Staatskontrolle befindenden Pleite-Bank HRE benötigt, im Fall einer Griechenland-Pleite, noch nicht einkalkulierte zusätzliche Milliarden zur Abschreibung griechischer Staatsanleihen.
 
Bahr: Private Pflege-Zusatzversicherung lohnt sich schon ab fünf Euro monatlich
Berlin. Die freiwillige private Zusatzvorsorge in der Pflege lohnt sich aus Sicht von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auch dann, wenn die Bürger nur geringe Beträge einzahlen können. "Auch schon fünf Euro im Monat lohnen sich", sagte Bahr den Zeitungen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Schon mit kleinen Beträgen könne man "die volle Fördersumme bekommen". "Deshalb lohnt sich eine Zusatzabsicherung auch für Menschen mit kleinerem Einkommen", sagte Bahr weiter.
 
Euro-Finanzminister erhöhen Druck auf Griechenland
Brüssel. Die Finanzminister der Eurozone erhöhen den Druck auf Griechenland: Weitere Hilfszahlungen für das Land soll es erst geben, wenn sich sowohl Regierung als auch Opposition eindeutig zum Sparprogramm bekannt haben. Das verkündete Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker im Rahmen des Treffens der 17 Finanzminister der Euro-Staaten am Montag in Brüssel. Demnach sei zudem auch noch nicht über die Auszahlung der nächsten Kredittranche in Höhe von acht Milliarden Euro entschieden worden.
	 
 
Beck: SPD gegen Steuerentlastungspläne der Regierung

Berlin. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, der die SPD-geführten Länder koordiniert, hat jeglichen Steuerentlastungen eine Absage erteilt. "Wir werden den Vorschlag der Koalition im Bundesrat in jedem Fall ablehnen, auch wenn der Bund mit Gegenleistungen locken sollte", sagte Beck der Tageszeitung "Die Welt". Er fügte hinzu: "Ein solches Geschacher tragen wir nicht mit. Das gilt auch für meine sozialdemokratischen Kollegen in den anderen Ländern."

 
Steuerbeschlüsse bringen Entlastung von 25 Euro pro Monat
Berlin. Die Steuerentlastungspläne der Koalition fallen für die Bundesbürger kaum ins Gewicht: "Wir gehen von einer durchschnittlichen Entlastung von etwa 25 Euro pro Steuerzahler pro Monat aus", sagte der Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, "Handelsblatt-Online". Gleichwohl hält Holznagel die Beschlüsse, endlich die kalte Progression einzudämmen, für völlig richtig. "Nun kommt es aber darauf an, wie genau die Vorgaben ausgestaltet werden", sagte er. Es reiche nicht aus, nur zweimal den Tarif zu ändern.
 
Kritik an den Koalitionsbeschlüssen

Berlin. SPD-Vizechefin Manuela Schwesig hat die Beschlüsse der schwarz-gelben Koalition als unvernünftig und verantwortungslos kritisiert. Das Land habe schon jetzt gigantische Schulden, sagte sie MDR Info. Diese Steuersenkungen würden die Bürger nicht entlasten, sondern mit neuen Schulden belasten. Das sei laut Schwesig ein "vergiftetes Weihnachtsgeschenk". Auch mehrere CDU-Ministerpräsidenten kritisierten das Vorhaben und kündigten ihren Widerstand an. Eine Steuerreform dürfe es nur geben, wenn die Finanzlage dies hergebe und keine neuen Schulden aufgenommen werden müssten, sagte CSU-Chef Horst Seehofer.

 
Mindestlohn-Streit in der Koalition - Klare Signale

Berlin. Die schwarz-gelbe Koalition kommt kaum zur Ruhe. Nicht zuletzt deshalb, weil Arbeitsministerin Ursula von der Leyen jetzt beim Mindestlohn aufs Tempo drückt. Auch wenn vielfach schon so getan wird, als ob die Kehrtwende künftige Regierungspolitik sei - dem ist noch lange nicht so. Vorher müssen von der Leyen und Kanzlerin Merkel erst einmal die Delegierten auf dem Parteitag der CDU in Leipzig kommende Woche überzeugen.

 
Zeitung: Grüne fordern Bundestags-Kommission zur Regulierung von Großbanken

Berlin. In der Debatte um eine Trennung von Investment- und Geschäftsbanken dringen die Grünen auf drastische Maßnahmen: In einem "Handelsblatt-Online" vorliegenden Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion, der diese Woche in den Bundestag eingebracht werden soll, wird die Einsetzung einer "Kommission zur Regulierung der Großbanken" noch in dieser Wahlperiode gefordert. "Diese soll für Deutschland Vorschläge entwickeln, die geeignet sind, das Gefährdungspotential, das mit systemrelevanten Banken verbunden ist, vollständig abzubauen", heißt es in dem Papier.

 
Bericht: Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nicht erfüllbar
München. Die westdeutschen Bundesländer werden voraussichtlich ihr Ziel deutlich verfehlen, im Jahr 2013 für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz anzubieten. Das zeigen die amtlichen Statistiken der Länder, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen. Demnach gab es im März 2011 nur für knapp zwanzig Prozent der Kleinkinder einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Bund und Länder hatten den Ausbau der Kinderkrippen im Jahr 2007 vereinbart.
 
Gesundheitsminister Bahr legt Gesetzesentwurf zur Organspende vor
Berlin. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will den festgefahrenen Gesprächen zur Organspende einen neuen Anstoß geben. In einem Brief an die Chefs aller Bundestagsfraktionen außer der Linken wirbt er für einen Kompromiss, den sein Haus erarbeitet hat. "Gemeinsam kann es gelingen, die Spendenbereitschaft mit geeigneten Maßnahmen zu erhöhen", heißt es in dem der "Süddeutschen Zeitung" vorliegenden Schreiben. Er präsentiert dabei einen ausformulierten Gesetzestext.
 
Merkel: Koalition einigt sich auf Steuersenkungen
Berlin. Die Berliner Regierungskoalition hat sich auf Steuersenkungen geeinigt. Kleinere und mittlere Einkommen sollten über die Einkommensteuer entlastet werden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntagabend nach den Verhandlungen im Kanzleramt vor Journalisten. 2013 sollen die Entlastungen insgesamt zwei Milliarden Euro betragen, im Jahr 2014 dann vier Milliarden Euro. Vor den Verhandlungen hatte es Streit um den Entlastungsspielraum gegeben, auch die Länder hatten Kritik an Steuersenkungen angekündigt.
 
fuldainfo Exklusiv-Interview mit Hans Eichel - Die Wahrheit um den Pensionsanspruch
Berlin/Fulda. "Bild" titelte zu Hans Eichel am 1.11.2011 groß aufgemacht "Ex-Minister fordert Luxus-Pension!" und fragte kritisch: "Stehen Eichel wirklich 14. 550 Euro zu? Mehr oder weniger auf diesen Aufmacher bezogen, schickten sich bis zum Abend rund 120 Redaktionen an, ihren Lesern und Hörern am Bild"-Bericht anknüpfende eigene Meldungen zu präsentieren und sich damit indirekt an einer Neid-Kampagne gegen Hans Eichel zu beteiligen. Das ändert nichts daran, dass Andrea Nahles, Generalsekretärin der Bundes-SPD von einer Redaktion zu Hans Eichel befragt wurde, und sich dabei hinreißen ließ, sich dieser Kampagne anzuschließen, ohne vorher mit ihm gesprochen zu haben.
 
FDP-Experte warnt vor Euro-Rettung mit Bundesbank-Goldreserven
Berlin. Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, hat Überlegungen scharf kritisiert, wonach zur Euro-Rettung auch die Goldreserven der Bundesbank angezapft werden sollen. Gerade einmal ein Woche sei die Hebelung des Euro-Rettungsfonds EFSF auf über eine Billion Euro alt, schon reiche die Summe nicht mehr, kritisierte Schäffler in der Onlineausgabe des "Handelsblatts". "Jetzt sollen die Goldreserven der Bundesbank verzockt werden", so der FDP-Politiker.
 
Von der Leyen hält Einführung des Mindestlohns für Frage der Gerechtigkeit

Berlin. Für Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland eine Frage der Gerechtigkeit. "Ein Stundenlohn von 3,50 Euro hat nichts mehr mit notwendiger Flexibilität zu tun, das ist Ausnutzen von Menschen, die lieber arbeiten als zum Amt zu gehen", sagte von der Leyen in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Die Ministerin verwies auf das sozialpolitische Erbe Ludwig Erhards: "Wir sind eine reife Volkswirtschaft, kein Entwicklungsland. Und wir haben eine starke Tradition der sozialen Marktwirtschaft. Sie lebt von der Überzeugung, dass alle etwas davon haben müssen, wenn es den Unternehmen gut geht. Den Gedanken Ludwig Erhards vom ,Wohlstand für alle müssen wir auf die globalisierte Welt übertragen."

 
Magazin: Regierung will Export rüstungsrelevanter Güter erleichtern
Berlin. Die Bundesregierung bemüht sich einem Medienbericht zufolge, deutschen Firmen den Export rüstungsrelevanter Güter zu erleichtern. In einer "Stellungnahme" des Bundes an die EU-Kommission vom 27. Oktober heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel", bei der Ausfuhrkontrolle solle das "Bestreben, Proliferationsbemühungen und destabilisierende Waffenanhäufungen zu verhindern, den legalen Handel, insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen mit neuen Gestaltungsmächten nicht unangemessen erschweren und verhindern".
 
Verfassungsgericht will noch vor Weihnachten über Eurorettungsfonds-Gremium entscheiden
Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht will noch vor Weihnachten über das endgültige Schicksal des sogenannten 9er-Gremiums des Bundestages für den Eurorettungsfonds entscheiden. Das kündigte der Präsident des Gerichts, Andreas Voßkuhle, in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus" an. Der Mini-Ausschuss aus neun Abgeordneten sollte in eiligen Fällen oder bei Bedarf besonderer Vertraulichkeit die Zustimmung des 41-köpfigen Haushaltsausschuss oder des Bundestags ersetzen.
 
Gewerkschafter kritisieren CDU-Mindestlohnpläne als nicht verfassungskonform
Berlin. Die Pläne der CDU für einen Mindestlohn stoßen bei den Gewerkschaften auf Kritik, obwohl sie seit Jahren dafür kämpfen. "Es ist erkennbar ein Wahlkampfmanöver", so Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der IG Bau im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "In der jetzigen Form ist der CDU-Antrag gar nicht verfassungskonform. Der Kaiser sieht schön angezogen aus, in Wahrheit ist er nackt." Ver.di-Chef Frank Bsirske begrüßt zwar, dass sich die Partei generell mit dem Thema Mindestlohn auseinandersetzt, sieht aber schwere inhaltliche Schwächen. "Der Antrag für den Parteitag ist das Papier nicht wert, auf dem er steht", sagt Bsirske im "Spiegel". "Er ist inkohärent und in sich widersprüchlich."
 
Bouffier: Bundesregierung soll von Steuersenkung Abstand nehmen
Berlin. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) hat die Bundesregierung aufgefordert, von ihren Plänen für eine Steuersenkung Abstand zu nehmen. Natürlich sei eine Abschaffung der kalten Progression wünschenswert, sagte Bouffier. "Wenn es allerdings für Änderungen im Bundesrat keine Mehrheit gibt und eine Senkung des Solidaritätszuschlages möglicherweise kaum Entlastung bringt, dann müssen wir das Projekt Steuersenkung erst einmal auf Eis legen", sagte Bouffier dem Nachrichten-Magazin "Spiegel". Steuersenkungen zu Lasten der Länder erteilte Bouffier eine Absage.
 
Merkel sieht keinen Anlass zu Pessimismus bei Wirtschaftsentwicklung
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht keinen Anlass zu Pessimismus, was die Wirtschaftsentwicklung angeht. Die Regierungschefin betont jedoch in ihrem neuen Video-Podcast: "Wenn es Europa nicht gutgeht, wird es auch Deutschland nicht gutgehen." Es gelte, alles daran zu setzen, "in Europa die Dinge in Ordnung zu bringen". In Europa müssten sich alle anstrengen und alle ihre Hausaufgaben machen. Die Bundeskanzlerin zeigte zudem Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung: "Die Bürger erleben, dass die Staatsschuldenkrise nicht überwunden ist. Und deshalb verstehe ich schon, wenn manch einer fragt: Wie geht das weiter?" Merkel spricht von einem "sehr mühevollen Weg", den man Schritt für Schritt gehen müsse.
 
Union dringt auf rasche Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung

Berlin. Kurz vor dem Koalitionsausschuss bekräftigen die Innenexperten der Union in einem Brief an die Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Philipp Rösler (FDP) ihre Forderung, die Vorratsdatenspeicherung rasch neu zu regeln. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Das Bundesverfassungsgericht hatte am 2. März 2010 die sechsmonatige Speicherung von Telekommunikationsdaten für nichtig erklärt. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) schreibt in dem Brief, welcher der Tageszeitung vorliegt: "Sehr geehrte Frau Bundesvorsitzende, sehr geehrte Herren, als verantwortliche Innenpolitiker halten wir im Interesse der Bürgerinnen und Bürger eine kurzfristige verfassungs- und europarechtskonforme Neuregelung der Mindestspeicherungsfristen für zwingend geboten."

 
Kubicki attackiert Berliner Parteispitze

Kiel. Der Fraktionsvorsitzende der Liberalen in Schleswig-Holstein, Wolfgang Kubicki, hat die Berliner Parteiführung für das negative Erscheinungsbild der FDP verantwortlich gemacht. Die fünf FDP-Minister seien in der Euro-Krise "kaum wahrnehmbar", sagte Kubicki in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Der FDP-Vorsitzende und Wirtschaftsminister "Philipp Rösler könnte natürlich erklären, wie die griechische Wirtschaft wieder leistungsfähig werden kann und welche Schritte dafür notwendig sind. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) könnte sich in die Diskussion um das künftige Europa einmischen."

 
Anfang « 151 152 153 154 155 156 157 » Ende


Anzeigen

Dauer-Spezial der Bahn (früher Surf&Rail)

 





.

 

Osthessens erstes Nachrichtenportal im Web.

© fuldainfo.de 1998 - 2013 -