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Telekom droht Ärger um Festnetzanschlüsse
 Bonn. Der Telekom steht nach dem Streit um die Flatrate-Begrenzung offenbar neuer Ärger ins Haus. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtete, stoßen Pläne des Konzerns, "unwirtschaftliche Neubaugebiete" und ländliche Räume aus Kostengründen nicht mehr ans Telefon-Festnetz anzuschließen, auf erhebliche Vorbehalte bei der Bundesnetzagentur. Demnach will das Unternehmen das Festnetz künftig in aus seiner Sicht unrentablen Baugebieten durch drahtlose Telefonanschlüsse ersetzen, also durch Mobilfunktechnik.
Umfrage: Ärzte sehen bei Einführung der Bürgerversicherung fatale Folgen für Patienten
 Berlin. Als Folge des Umbau des Gesundheitssystems zu einer Bürgerversicherung befürchten deutsche Haus- und Fachärzte rationierte medizinische Leistungen, eingeschränkte Therapiefreiheit und eine bedrohte Versorgungsqualität. Das ist das das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "Focus Money". Befragt wurden 500 niedergelassene Ärzte. 87 Prozent der Befragten lehnen demnach den Umbau des Gesundheitssystems zu einer Bürgerversicherung ab, nur 13 Prozent würden ihre Einführung begrüßen.
Erstes Netzwerktreffen des Forums Demenz stieß auf große Resonanz
 Fulda. Mit steigendem Lebensalter erhöht sich das Risiko, an Demenz zu erkranken. Für die Betroffenen ist es wichtig, ihre Lebensqualität zu erhalten und das soziale Umfeld so zu stabilisieren, dass sie möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Aber auch die pflegenden Angehörigen müssen entlastet werden. Vor dem Hintergrund der zunehmend älter werdenden Gesellschaft stellt Demenz eines der großen Zukunftsthemen dar. Aus diesem Grund haben der Landkreis und die Stadt Fulda die Initiative zur Gründung eines Netzwerks "Forum Demenz" ergriffen.
Fast jede zweite Hartz-IV-Klage ist erfolgreich
 Berlin. Fast jede zweite Klage von Hartz-IV-Empfängern gegen Entscheidungen der Jobcenter ist erfolgreich. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion "Die Linke" hervor, die der "Welt" vorliegt. Ihr zufolge wird in 44 Prozent der Klagefälle dieser ganz oder teilweise stattgegeben. Nur jede zehnte Klage werde abgewiesen. 45 Prozent der Klagen würden "anderweitig erledigt", etwa durch Vergleiche. Bei den Widersprüchen beträgt die Erfolgsquote der Hartz-IV-Empfänger 35 Prozent.
Schulbuslotsen: Wertvoller Beitrag zu mehr Sicherheit im Schulalltag
 Hünfeld. Täglich werden etwa 12.600 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Fulda mit rund 100 Bussen zu den Schulen befördert. Der Fachdienst Schulen der Kreisverwaltung, das Polizeipräsidium Osthessen und die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Fulda arbeiten Hand in Hand, um größtmögliche Sicherheit zu bieten. Regelmäßige Kontrollen, aber auch der Einsatz von Schulbuslotsen sorgen dafür, dass die Schülerbeförderung möglichst gefahrlos abläuft.
Über 24 000 Fachbesucher pilgerten zur RETTmobil
 Fulda. Nach der 13. RETTmobil steht fest: Fulda ist mit dieser Leitmesse der Superlative das Weltzentrum des Rettungswesens geworden. Die Leitmesse vom 15. bis zum 17. Mai übertraf alle Erwartungen und sorgte für neue Rekorde: In den drei Tagen wurden rund 24 300 Fachbesucher gezählt. Ein sattes Plus gegenüber den angepeilten 22 000. Über 450 Aussteller aus 19 Nationen – so viel wie nie zuvor- präsentierten sich auf dem über 70 000 Quadratmeter großen Gelände mit seinen 19 Hallen. Der größte Ansturm auf die internationale Messe für Rettung und Mobilität wurde am Donnerstag mit rund 9400 Besucherinnen und Besuchern registriert. Am Mittwoch waren es gut 8400, am letzten Tag über 6500 gewesen.
Goldman-Sachs-Chef sieht deutlich geringere Risiken für den Euro als vor einem Jahr
 Berlin. Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein sieht deutlich geringere Risiken für den Euro als noch vor einem Jahr. "Das Risiko, dass der Euro zerbricht oder einzelne Länder in die Pleite rutschen, war vor einem Jahr wesentlich größer", sagte Blankfein im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Selbstverständlich glaube ich an den Fortbestand des Euro." Zwar sei die Lage weiterhin sehr angespannt. "Aber hinter dem Euro stand immer ein politisches Projekt, und das ist nach wie vor intakt", betonte Blankfein.
Algermissen weihte sechs junge Männer zu Priestern
 Fulda. Im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes hat Bischof Heinz Josef Algermissen am Samstag im überfüllten Hohen Dom zu Fulda sechs bisherige Diakone zu Priestern geweiht. Diese sind: Josef Alber aus der Pfarrei St. Cornelius und St. Cyprianus in Bad Buchau, Sebastian Bieber aus der Pfarrei St. Ulrich Hünfeld, Daniel Göller aus der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit zu Pilgerzell), Till Hünermund aus der Pfarrei St. Matthäus Steinbach), Thomas Smettan aus der Pfarrei Mariae Himmelfahrt in Zella/Rhön und André Viertelhausen aus der Pfarrei St. Hubertus Mardorf. "Priester sein ist die Berufung dazu, in der Welt zu verdeutlichen, dass Jesus Christus auch heute ‚in Person’ handelt", betonte der Bischof.
Seehofer lehnt Kürzung des Soli ab
 München. CSU-Chef Horst Seehofer hat die Forderung der FDP zurückgewiesen, den Solidaritätszuschlag nach der Bundestagswahl zu kürzen. "Ich halte nichts davon, dass wir Solidaritätsverträge mit den neuen Bundesländern aufkündigen", sagte er der "Welt am Sonntag". "Eine Abschaffung des Soli wäre in Bayern sicher sehr populär, aber wir werden bis 2019 daran festhalten." Seehofer warnte vor falschen Entlastungsversprechen im Wahljahr. Haushalts- und Steuerpolitik müsse man zusammen sehen, betonte er.
Algermissen: ''Emanzipation von Gott hat fatale Folgen''
 Fulda. "Babel ist mitten unter uns: Viele setzen heute auf das babylonische Muster, auf die Kunst des Machens, ohne Grenzen zu wahren. Wenn ein immer dichterer Vorhang vor den Himmel gezogen und die Emanzipation von Gott zum Programm erklärt wird, hat das fatale Folgen." Dies unterstrich Bischof Heinz Josef Algermissen am Pfingstsonntag im Fuldaer Dom. In einem festlichen Pontifikalamt hob Algermissen hervor, die Blockade gehe so weit, "dass wir uns sogar auf grundsätzliche Werte nicht mehr einigen können und zum Beispiel menschliches Leben an seinem Beginn der sogenannten ‚Freiheit der Wissenschaft’ geopfert wird".
Bericht: Kunden laufen Sturm gegen Kreditpraxis der Banken
 Berlin. Die Kunden laufen Sturm gegen die Kreditpraxis der Banken: Die Ombudsstellen der Finanzbranche verzeichnen nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" einen deutlichen Anstieg der Beschwerden über Darlehensverträge. 33 Prozent aller im vergangenen Jahr an die Schlichter herangetragenen Streitfälle drehten sich demnach um dieses Thema. Ein Jahr zuvor seien es lediglich 20 Prozent gewesen, schreibt die Zeitung. Damit rangierte das Kreditgeschäft 2012 bei den Beschwerden vor dem Wertpapiergeschäft, dem Spitzenreiter der Vorjahre.
Grundschule Schmalnau - Eine Schule mit familiärem Anschluss
 Schmalnau. Wer den Schulhof der Grundschule Schmalnau betritt, hält gerne einen Moment inne. Ein charmantes, hübsch hergerichtetes Fachwerkgebäude mit modernem Anbau im Eingangsbereich strahlt Wärme und Freundlichkeit aus. Genau das richtige Ambiente für die 49 Kinder in den Klassen 1 bis 4 aus Schmalnau, Untergichenbach und Dalherda, die hier unterrichtet werden. "Wir haben ein Schulcurriculum erstellt, um den modernen Anforderungen, insbesondere der Kompetenzentwicklung unserer Schüler, gerecht zu werden", erklärt Schulleiterin Ingeborg Czock das Konzept der Grundschule Schmalnau.
Zeitung: Lotto-Ziehung künftig nicht mehr live im TV
 Mainz. Die Ziehung der Lottozahlen wird künftig angeblich nicht mehr im Fernsehen zu sehen sein. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" wird es bereits ab Anfang Juli keine Live-Übertragung der Lottoziehung mehr geben. Das gilt sowohl für das Samstags- als auch für das Mittwochslotto. Eine Lottosendung soll es zwar weiterhin geben, dort sollen jedoch nur noch die Zahlen bekannt gegeben werden, die zuvor abseits der Kameras gezogen wurden. Offiziell geben sich die Beteiligten noch zugeknöpft.
Goldman-Sachs-Chef warnt vor Trennbanken-System in Europa
 Berlin. Der Chef der US-Bank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat vor einem Trennbankensystem in Deutschland und Europa gewarnt. Mit Blick auf die Finanzstabilität "halte ich ein Trennbanken-Konzept für keinen guten Weg", sagte er im Interview mit der "Welt am Sonntag". Erst diese Woche hatte der Finanzausschuss des Bundestags einen Gesetzesentwurf gebilligt, der etwa eine Abtrennung von Handelsgeschäften auf eigene Rechnung vom Rest der Bank fordert. In den USA wurde eine ähnliche Regelung, bekannt als Volcker-Rule, bereits eingeführt.
Europäische Wirtschaftsregierung: Hollande-Vorschlag begeistert deutsche Wirtschaft
 Berlin. Die Bundesregierung reagiert verhalten auf den Vorschlag von Frankreichs Präsident François Hollande, eine europäische Wirtschaftsregierung zu schaffen, bei der deutschen Wirtschaft findet der Vorschlag dagegen großen Anklang: 61 Prozent der deutschen Manager sprechen sich für eine vertiefte politische Integration Europas aus. In Hollandes Heimatland Frankreich wünschen sich dagegen nur 35 Prozent der Führungskräfte in Unternehmen eine stärkere politische Union.
SPD Fulda-Nord: ''Kreative Lösungen sind gefragt!''
 Fulda. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!" So kommentiert Edith Bing, Vorsitzende der SPD Fulda-Nord, die Ankündigung von Bürgermeister Dr. Dippel, in der Leipziger Straße versuchsweise eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einzuführen. Allerdings werde das nicht ausreichen, um das Problem wirklich zu lösen.
Merkel zu Besuch beim Papst
 Berlin/Vatikan-Stadt. Bundeskanzlerin Angela Merkel war am Samstag zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan zu Gast gewesen. Im Gespräch erörterten sie Themen der Globalisierung, der Europäischen Union und der Rolle Europas in der Welt, teilte das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit. "Ich habe meinerseits noch einmal deutlich gemacht, dass es aus meiner Sicht sehr wichtig ist, dass wir die Grundlagen unserer Gesellschaften immer wieder pflegen und festigen", sagte Merkel im Anschluss an die Audienz.
Hauptstelle der Volksbank Lauterbach wird erweitert
 Lauterbach Wie die Vorstände der Volksbank Lauterbach, Norbert Lautenschläger und Alexander Schagerl in einem Gespräch mit der heimischen Presse sagten, stehe die Realisierung der Großbaumaßnahme Erweiterungsbau der Hauptstelle in Lauterbach kurz vor dem Start. Damit solle bis etwa Ende 2014 ein Ziel erreicht werden, das bereits ihre Vorvor- und Vorgänger ins Auge gefasst hätten. Wie an dem vorhandenen Plan erkennbar ist, sollen nach Beendigung der Baumaßnahme die beiden Gebäude mit einer Verglasung verbunden werden, wobei es bei dem jetzigen Haupteingang bleiben werde.
Steinbrück holt Thüringens Wirtschaftsminister Machnig ins Team
 Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück holt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einen prominenten sozialdemokratischen Landesminister in seine Wahlkampfmannschaft. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig soll in dem sogenannten Kompetenzteam Experte für Energie und auch für Fragen des Aufbaus in Ostdeutschland werden. Offiziell wurde diese Personalie weder bestätigt noch dementiert. Noch seien die Überlegungen nicht abgeschlossen, verlautete aus der SPD.
Bundesbank-Chef mag den Euro noch immer
 Frankfurt/Main. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann weist mit Nachdruck angebliche Vorwürfe aus der Europäischen Zentralbank zurück, seine Bank sei ein Gegner des Euro. Weidmann sagte "Bild am Sonntag": "Kritik an der Ausgestaltung einzelner Rettungsmaßnahmen bedeutet doch nicht, dass man den Euro abschaffen will. Im Gegenteil: Für die Bundesbank gilt, dass wir den Euro erhalten wollen und zwar als stabile Währung." Zu Äußerungen aus der EZB, in der Bundesbank gebe es Euro-Gegner sagte Weidmann: "Es befremdet mich, wenn versucht wird, eine offene Diskussion über den richtigen Weg aus der Krise durch solch haltlose Unterstellungen auf eine unsachliche Ebene zu bringen."
Seehofer als Zeuge bei Gericht in Wien geladen
 München/Wien. Ministerpräsident Horst Seehofer soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bei dem Schadenersatzprozess in Wien, den die Bayerische Landesbank wegen ihrer Milliardenverluste bei der Hypo Alpe Adria betreibt, als Zeuge aussagen. Das Handelsgericht Wien hat Seehofer für den 23. Juli als Zeuge geladen. Das bestätigte ein Sprecher des Gerichts der SZ. Die BayernLB behauptet, sie sei im Jahr 2007 beim Erwerb der Hypo Alpe Adria über deren Zustand "arglistig getäuscht" worden.
Grundschule Brauerschwend: Toilettensanierung oder Kleinfeldsportplatz?
 Brauerschwend. Erster Kreisbeigeordnete des Volgesbergs, Peter Zielinski informierte sich vor Ort über den Sanierungsbedarf. "Für mich steht fest, dass in nächster Zeit die kleineren Schulstandorte an der Reihe sind, wenn es um Sanierungsmaßnahmen geht. Allerdings sind die Mittel sehr begrenzt und ich muss mir alles anschauen, um eine Rangliste der nötigsten Arbeiten erstellen zu können", so der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent des Vogelbergs, Peter Zielinski. Er war auf Bitten der Schulleiterin Anita Müller-Schulz zur Cornelia-Funke-Schule in Brauerschwend gekommen, um sich ein Bild davon zu machen, welche Investitionen dort getätigt werden müssten.
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